CDU-Kreisverband Worms-Stadt

Worms als Bildungszentrum ausbauen

Berufliches Gymnasium für Gesundheit bietet große Chance / CDU hält Erweiterung der Bildungslandschaft für notwendig

 „Wir müssen den Bildungsstandort Worms qualitativ und quantitativ erhalten und stetig ausbauen. Die Einrichtung eines beruflichen Gymnasiums innerhalb der BBS am BIZ ist hierzu von entscheidender Bedeutung.“ CDU-Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin begrüßt die Diskussion im jüngsten Schulträger-Ausschuss und sagt für seine Fraktion die Zustimmung für einen entsprechenden Antrag in der nächsten Stadtratssitzung zu.
 Schon mehrfach lag die Forderung nach einem weiteren, einem beruflichen Gymnasium in Worms auf dem Tisch. Doch durchsetzen konnte sich die Idee bisher aus verschiedensten Gründen noch nicht. „Der aktuelle Ansatz aus Mainz, bei dem die Fachrichtungen Soziales und Gesundheit im Vordergrund stehen, ist hochmodern und absolut zukunftsweisend, wie wir in der momentanen Situation täglich sehen,“ sieht auch Marion Hartmann, stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU, das Projekt äußerst positiv. Gerade die Pandemie und ihre Folgen zeige, wie wichtig soziale Berufe und Tätigkeiten im Gesundheitswesen in Zukunft sein werden. „Ein solches Gymnasium hier in Worms zu haben, wäre eine sinnvolle und nachhaltige Erweiterung der hiesigen Bildungslandschaft.“
Die bildungspolitische Sprecherin der Union, Jeanine Emans-Heischling sieht auch die Konkurrenz-Situation zu den alteingesessenen Gymnasien überschaubar. „Berufsbildende Gymnasien für die Schwerpunkte Soziales und Gesundheit sind in der näheren Umgebung rar gesät. Ein solches Angebot wird nicht nur das Abwandern von Schülern nach Mainz und Ludwigshafen verhindern, es wird auch neue Schüler aus dem Umland nach Worms ziehen und so den Bildungsstandort Worms stärken.“ ist sich die langjährige Schulelternbeirats-Vorsitzende am ELO sicher.
Für Dr. Karlin steht die Entscheidung fest. „Wir müssen aus dieser Pandemie lernen, dass Berufe im Bereich Soziales und Gesundheit in Zukunft eine noch größere Bedeutung bekommen werden. Wenn wir in Worms nun die Chance haben, ein berufliches Gymnasium für diesen Bereich zu einzurichten, dann sollten wir das als Glücksfall werten und zügig umsetzen.“