CDU-Kreisverband Worms-Stadt

Beliebtheit von „Junker Jörg“ wächst weiter

CDU Pfiffligheim: Ungebrochen starke Rosen-Nachfrage / Nachschub der Neuzüchtung ausgeliefert / Erlös für Spielplatzpatenschaft

Die Pfiffligheimer Initiative zum Luther-Jubiläum, die Rosen-Neuzüchtung „Junker Jörg“, findet immer mehr Anhänger – auch über die Stadtgrenzen hinaus.

Unser Archivbild zeigt die Auslieferung der Rosenstöcke vom Frühjahr. Jetzt im Herbst erfolgte die Auslieferung sogenannter wurzelnackter Rosen. Vorbestellungen werden per E-Mail unter cdu-worms@t-online.de entgegengenommen. Foto: Martina HauzenederUnser Archivbild zeigt die Auslieferung der Rosenstöcke vom Frühjahr. Jetzt im Herbst erfolgte die Auslieferung sogenannter wurzelnackter Rosen. Vorbestellungen werden per E-Mail unter cdu-worms@t-online.de entgegengenommen. Foto: Martina Hauzeneder

Das berichtet die Initiatorin, Martina Hauzeneder von der CDU-Pfiffligheim, unter deren Flagge die Aktion im Mai offiziell gestartet ist. Die Beliebtheit der Rose ist demnach inzwischen bis ins hessische Ried und den Kreis Alzey-Worms gewachsen. Das zeigt die Nachfrage. Und wie hoch diese ist, kann Martina Hauzeneder an der Zahl der vorbestellten Rosenstöcke belegen, die jetzt im November ausgeliefert beziehungsweise abgeholt wurden: Rund 45 sogenannte wurzelnackte Rosenstöcke sind es für den Raum Worms, das Ried und den Kreis Alzey-Worms, wie Hauzenender berichtet. Zehn weitere wurden nach Bad Liebenstein in den Wartburgkreis versendet – also in die Region, wohin Luther zum Schein entführt wurde nach seinem legendären Auftritt in Worms und unter dem Tarnnamen „Junker Jörg“ versteckt lebte.
Bei der ersten Bestellrunde im Mai hatte Martina Hauzeneder schon nach wenigen Tagen für fast 70 Rosenstöcke Bestellungen vorliegen – dann hieß es: "Leider ausverkauft!" Mehr war über den Züchter schlichtweg nicht zu bekommen. Hauzeneder musste deshalb auf das Jahresende vertrösten. Nun, im November, kam der Nachschub, waren die Nachzüchtungen da – und sind inzwischen verteilt. Dass die Aktion solche Dimensionen annimmt, hätte Hauzeneder vor einigen Monaten selbst nicht gedacht, als sie bei Rosenzüchter Marcel Dahlke im Rosenzentrum Westmünsterland vorsprach und ihm ihre Idee vorstellte – unter dem Arm ein Jahresheft des Pfiffligheimer Heimatvereins und das Lutherbaum-Buch des Historikers Dr. Koch. „Die Junker-Jörg-Rose soll an einen Meilenstein der Reformation erinnern, den Coup, der den Lauf der Weltgeschichte veränderte: die Entführung Martin Luthers, die in Wirklichkeit dessen Rettung war“, erklärt Hauzeneder. Sowohl die Form der Blüte als auch die Farbe der Rose nimmt die Siegelrose von Martin Luther auf, sowie die Hauptfarben des Pfiffligheimer Ortswappens.
„Inzwischen bin ich sogar schon gefragt worden, ob ich nicht Gutscheine ausstellen kann – oder zwischenzeitlich auch mal eine andere Rose liefern kann!“, sagt Hauzeneder und staunt selbst über solche Anfragen. „Manche gehen wohl wirklich davon aus, dass ich hauptberuflich einen Blumenhandel unterhalte“. Tatsächlich ist die Aktion aber zu 100 Prozent ehrenamtlich. Hauzenender dankt den vielen Beteiligten für die Unterstützung, darunter insbesondere der Pfiffligheimer CDU-Vorsitzenden Heike Jennewein. "Alleine hätte ich die Verteil-Aktion jetzt gar nicht geschafft". Vier Rosen hat die CDU auch für den Hauptfriedhof gestiftet. Den Reinerlös lässt die CDU Pfiffligheim dem Spielplatz im Pfrimmpark zugutekommen, für den die Union eine Patenschaft übernommen hat. „Wir wollen, wenn es Corona erlaubt, in der wärmeren Jahreszeit auch ein Spielplatzfest organisieren“.
 Weil die Rosen jetzt im Herbst nicht im Topf, sondern wurzelnackt verkauft wurden, konnten sie etwas günstiger als im Frühjahr angeboten werden. Ein echter Junker-Jörg-Rosenstock war für rund 20 Euro zu haben. Hauzeneder führt bereits eine Bestellliste für die nächste Lieferrunde im Frühjahr. Vorbestellungen werden per E-Mail unter cdu-worms@t-online.de entgegengenommen.