CDU-Kreisverband Worms-Stadt

CDU-Chef Senn freut sich über Bahn-Zusage zu Modernisierung von Pannen-Bahnübergang

Senn bittet Bahn-Bevollmächtigten mehrfach um Hilfe / Pannen auch nach dem 4. Oktober gemeldet / Termin für nächstes Jahr zugesagt

PFEDDERSHEIM Der CDU Vorsitzende Gerold Senn hat auf die Störungen an den Bahnübergängen Paternusstraße und Nieder-Flörsheimer-Straße, die sich Anfang Oktober gehäuft hatten, schnell reagiert. Zweimal hat sich Senn in den letzten Wochen an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Rheinland-Pfalz und das Saarland, Dr. Klaus Vornhusen, gewandt und diesen eindringlich um Hilfe gebeten. Jetzt endlich kam die Zusage, dass es im nächsten Jahr eine umfassende Modernisierung der Anlage geben soll.

Der CDU-Vorsitzende Gerold Senn freut sich, dass die Hilferufe an die Bahn nun offenbar Gehör gefunden haben und der Bahnübergang umfassend modernisiert werden soll. Foto: CDU Pfeddersheim/ Gerold Senn  Der CDU-Vorsitzende Gerold Senn freut sich, dass die Hilferufe an die Bahn nun offenbar Gehör gefunden haben und der Bahnübergang umfassend modernisiert werden soll. Foto: CDU Pfeddersheim/ Gerold Senn

In der ersten Antwort von Vornhusen an Senn, am 19. Oktober, war der Konzernbevollmächtigte nach einer Reparatur davon ausgegangen, „dass das Problem damit behoben ist“. Doch auch danach kam es zu technischen Ausfällen. Senn setzte umgehend einen weiteren Hilferuf an Vornhusen ab. „Man kann hier nicht mehr von Einzelfällen sprechen“, hatte Senn schon in seinem ersten Schreiben an Vornhusen festgehalten und gewarnt: „Passanten, aber auch Autofahrer nehmen die Schrankensignale mitunter gar nicht mehr ernst“. Senn beobachte, dass durch das umsichtige Handeln des Zugpersonals es noch zu keinem Unfall gekommen sei. „Trotzdem betrachte ich die Situation mittlerweile mit großer Sorge!“
Immer wieder hatten die Bahnschranken Störungen, manchmal Tage lang: Mal blieb die Schranke an der Paternusstraße ganz zu, mal einen ganzen Tag offen und die Züge überquerten die viel befahrene Straße langsam auf Sicht. Vornhusen hatte schon in seinem ersten Schreiben eingeräumt, dass die Störanfälligkeit am Bahnübergang Paternusstraße angestiegen sei. Zurückgeführt wurde dies auf einen Blitzschlag. Weil der Bahnübergang Nieder-Flörsheimer-Straße technisch mit dem Übergang in der Paternusstraße verbunden sei, habe dieser dann ebenfalls auf Störung geschaltet.
Nach dem Blitzschlag sei nicht zu erkennen gewesen, welche Bauteile im Einzelnen betroffen waren, wie Vornhusen erklärte. Daraufhin sei die Steuerplatine ausgetauscht worden.  „Wir haben nun keine Störungen mehr verzeichnet“, fasste der Konzernbevollmächtigte am 19. Oktober in seinem Schreiben zusammen, verbunden mit dem Hinweis an Senn, sich erneut zu melden, falls weiter Unregelmäßigkeiten auffallen. Das ließ sich Senn nicht zweimal sagen – und machte umgehend Gebrauch von diesem Angebot. Er meldete auch weitere Störungen direkt an den Konzernbevollmächtigten. Nun schrieb Vornhusen. „Die letzte uns gemeldete Störung wurde am 4. November registriert.“ Daraufhin sei das Herstellerunternehmen hinzugeholt worden – und der Fehler „umgehend behoben“ worden.
Senns Hilferufe zeigten aber offensichtlich auch darüber hinaus Wirkung. Vornhusen will nun eine umfangreiche Erneuerung veranlassen: „Da es sich bei dem Bahnübergang um eine ältere Anlage handelt, haben wir das Herstellerunternehmen nun mit einer umfangreichen Modernisierung beauftragt, die für das Jahr 2022 vorgesehen ist (voraussichtlich im 1. Halbjahr),“ schreibt der Konzernbevollmächtigte. Vornhusen hat Senn außerdem zugesichert, ihn darüber zu informieren, „sobald der Termin festgelegt wurde.“