MdB Jan Metzler: Städtebauförderung ist eine Bund-Länder-Kommunen-Erfolgsgeschichte

„50 Jahre Städtebauförderung“ – Auch Rheinhessen profitiert

07.07.2021, 12:46 Uhr
MdB Jan Metzler: Maßgeblich getragen und vorangetrieben wird der Erfolg durch die Visionen der Verantwortlichen und der Bürgerinnen und Bürger. Foto: Tobias Koch
MdB Jan Metzler: Maßgeblich getragen und vorangetrieben wird der Erfolg durch die Visionen der Verantwortlichen und der Bürgerinnen und Bürger. Foto: Tobias Koch

RHEINHESSEN / BERLIN „50 Jahre Städtebauförderung". Darauf weist der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler hin und lobt: „Dieses Förderprogramm ist eine Bund-Länder-Kommunen-Erfolgsgeschichte!“. Und zwar gerade auch mit Blick auf Rheinhessen, wo aus diesem Topf bereits viel gefördert wurde.

 „Maßgeblich getragen und vorangetrieben wird der Erfolg durch die Visionen der Verantwortlichen und der Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen“, zeigt Metzler dabei seine Wertschätzung der Akteure vor Ort.

Seit 1971 unterstützt die Städtebauförderung die Städte und Gemeinden dabei, städtebaulichen Chancen mit einer sozial, wirtschaftlich, demografisch und ökologisch nachhaltigen Entwicklung zu begegnen. Davon profitieren Städte und Gemeinden aller Größenordnung – knapp die Hälfte der Mittel fließen dabei in den ländlichen Raum. Metzler wirbt immer wieder für das Programm: „In Gesprächen mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zu Dorf- und Stadtentwicklungsmöglichkeiten verweise ich in vielen Fällen auf die Möglichkeiten der Städtebauförderung“. Über eine Million Euro hat der Bund 2020 für den Metzlers Wahlkreis umfassenden Teil Rheinhessens aus diesem Programm bereitgestellt, nur etwas darunter lag der Förderbetrag im Vorjahr.
Insgesamt hat Worms an Bundesfinanzmitteln bisher rund zehn Millionen Euro erhalten. Alzey kommt auf rund sieben Millionen. Und noch zwölf weitere Kommunen und Gemeinden haben seither profitiert. Gelistet nach der Höhe der Förderbeiträge sind dies Oppenheim, Osthofen, Hamm, Bodenheim, Wörrstadt, Wachenheim, Westhofen, Horrweiler, Gensingen, Guntersblum, Nierstein und Sprendlingen.

„Hinter der Erfolgsgeschichte steht auch der ganzheitliche Ansatz der Städtebauförderung“, erklärt Metzler. „Anders als andere Förderprogramme werden keine Einzelvorhaben, sondern sogenannte Gesamtmaßnahmen gefördert.“ Auf der Grundlage eines Entwicklungskonzepts werden für einen Ortsteil oder ein Stadtquartier Anpassungsbedarfe identifiziert. Konkrete Einzelmaßnahmen sind damit Ergebnis einer übergeordneten Gesamtstrategie. Ganzheitlich meint aber auch Ebenen übergreifendes Zusammenarbeiten und die enge Einbindung der Akteure vor Ort – der örtlichen Wirtschaft und insbesondere der Bürgerinnen und Bürger. „Die Städtebauförderung lebt vom Miteinander vieler Partnerinnen und Partner, die nichts weniger als ein Mehr an Lebensqualität und ein Mehr an Identifikation mit ihrer Heimat als Ziel haben“, fasst Metzler zusammen.