Unterstützung bei der Terminvereinbarung und Shuttle Service zum Impfzentrum

CDU drängt auf Hilfen bei der Terminvereinbarung und der Erreichbarkeit des Impfzentrums

05.01.2021, 15:40 Uhr
MdL Stephanie Lohr: Müssen auch daran denken, wie ältere Menschen zum Impfzentrum kommen können. Foto: Björn Krämer
MdL Stephanie Lohr: Müssen auch daran denken, wie ältere Menschen zum Impfzentrum kommen können. Foto: Björn Krämer

 Das Impfzentrum in der Nikolaus-Doerr-Halle ist seit Wochen bereit, nun werden auch die ersten Impfungen dort durchgeführt. „Hier hat die Stadt Worms wirklich hervorragend schnell gearbeitet und die Vorgaben trotz aller Widrigkeiten bestens umgesetzt,“ lobt CDU-Landtagsabgeordnete Stephanie Lohr die Verwaltung.

  „Es wäre fatal wenn fehlende Erreichbarkeit und technische Probleme dazu führen, dass Menschen nicht geimpft werden.“, so Dr. Klaus Karlin, der Fraktionssprecher der CDU im Stadtrat. 
„Aber wie sollen die Senioren nun zum Impfzentrum kommen?“ geht Lohr in ihren Überlegungen einen Schritt weiter. Viele ältere Menschen sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen und können selbst diese kaum nutzen. „Hier sollte die Stadt ein Angebot bereithalten, um auch diesen Menschen den Zugang zum Impfzentrum zu ermöglichen,“ fordert Lohr.
Auch Dr. Klaus Karlin, sieht das ähnlich. „Vielleicht kann man einen unbürokratischen Taxidienst einrichten, der mit den finanziellen Corona-Hilfsleistungen unterstützt werden könnte,“ regt Karlin an. Ein solcher Shuttle-Service könnte von zentralen Punkten in den Vororten und vom Bahnhof zur Nikolaus-Doerr-Halle gehen. „Und in besonderen Fällen sollte auch ein Transport von zu Hause direkt ins Impfzentrum möglich sein.“
Für Stephanie Lohr ist es wichtig, dass die Seniorinnen und Senioren jedwede Unterstützung erhalten, um sich impfen lassen zu können. „Das gilt im Besonderen auch bei der Vergabe der Impftermine. Hier finde ich es vorbildlich, dass jetzt schon einige Ortsvorsteher ihre Hilfe angeboten haben. So eine Internet-Hilfe sollte aber gemeinsam mit der Stadtverwaltung abgestimmt sein und es flächendeckend auch im Stadtzentrum, zum Beispiel im Rathaus oder beim Bürgerservice, geben, damit die Betroffenen einen Impftermin erhalten können, zumindest solange die telefonische Terminvergabe einer Lotterie gleicht.“ so Stephanie Lohr weiter.