Hintergrund
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     NEUHAUSEN Annelie Büssow ist zum fünften Mal in Folge zur Ortsverbandsvorsitzenden der CDU Worms-Neuhausen gewählt worden. Der CDU-Fraktionssprecher im Wormser Stadtrat, Dr. Klaus Karlin, der zu den ersten Gratulanten gehörte, beglückwünschte Büssow sehr herzlich und machte deutlich, dass man in Neuhausen mit Büssows Erfahrung und den Akiven des Ortsverbands weiter auf einem guten Weg sei. Annelie Büssow kann auf 20 Jahre Erfahrung als Ortsbeiratsmitglied und zehn Jahre als Vorsitzende des Ortsverbands zurückblicken. Sie ist außerdem Vorsitzende der Senioren Union Worms. 

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    WORMS-WEINSHEIM Die CDU in Weinsheim hat einstimmig den parteilosen Robert Geiser als Kandidaten für das Amt des Ortsvorstehers für die Kommunalwahl im Mai aufgestellt. Der neue Ortschef-Kandidat tritt selbstbewusst auf. „Wenn nicht jetzt, wann dann?!“, heißt sein Leitsatz. Er wirkt energiegeladen und zugleich wie ein ruhender Pol. Seit 41 Jahren kenne er Weinsheim aus eigener Anschauung, weil er dort wohnt, berichtete er bei seiner Vorstellung auf der Mitgliederversammlung, die jüngst in der TuS-Sportgaststätte stattfand. Geiser ist entschlossen: „Ich bin bereit, ich will bewegen, will etwas verändern!“.

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    WORMS Die neue Vorsitzende der Wormser Union heißt Stephanie Lohr. Mit 98 Prozent der Stimmen haben die Christdemokraten sie in das neue Amt gewählt. Die neue Vorsitzende hat klare Pläne für den Kreisverband: Sie will die Generationen zusammenführen sowie den Zugang zur Partei und die Möglichkeiten zum Mitmachen erleichtern: „Für jeden, der sich bei uns politisch engagieren will, soll es einen Platz geben!“, fasste Lohr ihre Vision zusammen. „Mein Herz schlägt für Worms!“.

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    PFIFFLIGHEIM Ausgeglichenheit ist Martina Hauzeneders Markenzeichen. Schon von Berufs wegen. Trotzdem bleibt die examinierte Krankenschwester, die zudem zertifizierte Wellness-Trainerin ist, beim gesellschaftlichen Engagement nicht in ihrer Komfortzone. Sie will liefern, statt nur reden. Und nicht zuletzt deshalb wurde sie nun von der CDU Pfiffligheim einstimmig zur Ortsvorsteher-Kandidatin gekürt. Die Pfiffligheimer CDU Vorsitzende Heike Jennewein gehörte zu den ersten Gratulanten.

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    WORMS Die Junge Union (JU) Worms hat auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung ihre Kandidaten für die Aufstellung der Stadtratsliste der CDU für die Kommunalwahl am 26. Mai nominiert. „Wir müssen der Jugend eine starke Stimme geben!", fordert der JU-Vorsitzende Marco Schreiber. „Viele junge Kandidaten wollen es wissen, wollen noch mehr frischen Wind in die Politik bringen, wollen gestalten und sich einmischen.“

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    WORMS Die Zahl der aktiven Nachwuchspolitiker in der CDU Worms nimmt zu. Das hat der Kreistag der Jungen Union (JU) Worms gezeigt, der jüngst in Abenheim im Weingut Boxheimerhof stattfand. Dort wurde deutlich: Noch mehr junge Leute als bisher wollen frischen Wind in die Wormser Politik bringen, wollen gestalten und sich einmischen. „Die Zahl unserer Aktiven ist noch größer geworden.“, freute sich der langjährige Vorsitzende Marco Schreiber. Er steht für weitere zwei Jahre an der Spitze der JU. Schreiber ist bereits seit 2010 Mitglied und seit 2014 Vorsitzender der Jungen Union Worms.

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    WORMS/MAINZ/BERLIN Der 19-jährige Marvin Schäfer aus Worms darf sich über ein dickes Lob von der CDU-Landesvorsitzenden und Bundesministerin Julia Klöckner freuen. Er hat das Nachwuchs-Förderprogramm der CDU Rheinland-Pfalz mit Bravour bestanden. „Marvin verfügt über ein herausragendes Grundwissen über politische Zusammenhänge und ein sehr gutes Ausdrucksvermögen", äußerte sich die CDU-Landeschefin zum Abschluss des Programms.

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    noch immer bin ich überwältigt von der Stichwahl: Nach dem ersten Wahlgang und insbesondere nach der positiven Stimmung, die ich – wie viele andere auch – in den zwei Wochen vor der Stichwahl gespürt habe, hatte ich einen Wahlsieg für gut möglich gehalten. Dass dieser allerdings so deutlich ausfällt, hatte ich nicht erwartet. 73,1 Prozent der Wählerinnen und Wähler– und noch einmal rund 8000 Wormserinnen und Wormser mehr als am ersten Wahltag – haben ihr Vertrauen in mich gesetzt. Das ist ein Ergebnis, dass mich dankbar macht, aber auch mit großem Respekt erfüllt.

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Archiv
15.08.2013
Landtagsabgeordnete Adolf Kessel und Martin Brandl: KABS leistet unverzichtbare Arbeit
"Werden entschieden gegen jegliche Bestrebungen vorgehen, welche die Arbeit der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) herabsetzen oder gar ganz verhindern wollen"
WORMS/SPEYER/GERMERSHEIM Die Landtagsabgeordneten Adolf Kessel, Worms, und Martin Brandl, Germersheim (beide CDU) haben sich bei der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) vor Ort in Speyer informiert. Das Gespräch mit Präsident Dr. Paul Schädler und dem wissenschaftlichen Direktor Dr. Norbert Becker hat bestätigt, dass die KABS entlang des Rheins unverzichtbare Arbeit leistet.
Adolf Kessel: Der Schutz der Bevölkerung hat ganz klar Vorrang.
„Bevor die KABS mit der systematischen Bekämpfung der Stechmückenplage begonnen hat, war es hier kaum auszuhalten“, berichtet Kessel. Das aktuell vermehrte Auftreten von Stechmücken nach dem Hochwasser vom Frühsommer sei nicht zu vergleichen mit dem massenhaften Vorkommen der Plagegeister in Zeiten vor der KABS. „Wir werden entschieden gegen jegliche Bestrebungen vorgehen, welche die Arbeit der KABS herabsetzen oder gar ganz verhindern wollen“, so Brandl und Kessel, „der Schutz der Bevölkerung hat für uns ganz klar Vorrang.“

Kürzlich hatte ein Briefwechsel zwischen dem rheinland-pfälzischen Umweltministerium und der KABS für Wirbel gesorgt, in dem seitens des Ministeriums der Einsatz von Bti – dem in der Schnakenbekämpfung eingesetzten, hoch selektiven (also nur auf Stechmücken wirkenden) Mittel - mutmaßlich illegal sei. Zwar ruderte das Ministerium bezüglich der zwei Schreiben schnell wieder zurück, u.a. in der Beantwortung der Kleinen Anfrage von Martin Brandl zu diesem Thema. Offene Fragen gibt es allerdings weiterhin.

Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, deren Vorstandsvorsitzende Umweltministerin Ulrike Höfken ist, hat die Stechmückenbekämpfung auf ihr gehörenden Flächen verboten. Wie ein SWR-Bericht vom August 2012 erläutert, führen Kritiker der KABS eine französische Studie ins Feld. Diese kommt zu dem Ergebnis, dass durch das „Fehlen“ von Stechmücken als Nahrung die Population von Singvögeln zurückgehe. Diese Schlussfolgerung hält Dr. Becker im Gespräch mit den beiden Abgeordneten für falsch. In Frankreich sei Bti unter signifikant anderen Bedingungen ausgebracht worden.

Die CDU steht hinter der KABS. Die kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung und Forschung in den letzten vierzig Jahren hat deren Arbeit bestätigt. Sie zeigt, dass die Stechmückenbekämpfung am Rhein sehr wohl im Einklang mit der Natur steht.

„Eine Einschränkung der Stechmückenbekämpfung würde heißen, die etwa 2,7 Millionen Menschen in der Region wieder der Schnakenplage auszuliefern“, so Kessel und Brandl. Dies wäre ein fataler Rückschritt zu kaum erträglichen Zuständen, wie sie bis in die Siebzigerjahre herrschten.
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