Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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18.11.2015
AUS DER NACHBARSCHAFT -- MdB Jan Metzler auf Herbsttour durch Wöllstein
MdB Jan Metzler erhält im Rahmen seiner Herbst-Tour "Leben in der Mitte" intensiven Einblick ins Ortsgeschehen
WÖLLSTEIN Elf Stationen von morgens bis abends – einen intensiven Einblick ins Wöllsteiner Leben hat sich der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler im Rahmen seiner Herbst-Tour verschafft, die unter dem Motto „Leben in der Mitte" stand.
Jan Metzler (3.v.links) lernt viele Betriebe vor Ort kennen und besucht unter anderem Blumen Unckrich. Gärtnerei-Chef Peter Unckrich (links) gibt dem Abgeordneten dort Infos aus erster Hand.
Begleitet wurde er von einem Tross interessierter Bürger, darunter die Ortsbürgermeisterin Lucia Müller, der CDU-Vorsitzende der VG, Hans-Jörg Jung, der CDU-Fraktionssprecher Alfons Schnabel, sowie der stellvertretende CDU-Sprecher im Gemeinde- und VG Rat, Gerhard Pfeiffer. Viel Zeit nahm sich der Abgeordnete beim Besuch der Kleiderkammer. Dort sprach Metzler mit Mitgliedern des kürzlich erst gegründeten Vereins „Willkommen in Wöllstein" (WiW). Metzler würdigte die Leistung der Aktiven in diesem Verein. „Deutschland steht in der jetzigen Situation vor einer immensen Herausforderung. Ohne den großen Einsatz, den ehrenamtliche Helfer dabei tagtäglich auch in Wöllstein leisten, würde dies nicht funktionieren. Dafür müssen wir alle dankbar sein“. Petra Gaul, die zu den WiW-Initiatoren gehört, berichtete dem Politiker von der Arbeit. Rund 100 Flüchtlinge waren zu diesem Zeitpunkt bereits in Wöllstein untergebracht. Zufrieden äußerten sich die anwesenden Wöllsteiner über die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge. Dies habe sich bewährt und fördere die Integration. Metzler griff aber auch die Hinweise der Helfer auf, dass die Institutionen, einschließlich dem Kreis, in ihrer Unterstützung nicht nachlassen dürften. „Ehrenamtliche Kräfte könnten auf Dauer nicht alles alleine leisten“, hieß es. Wünschenswert sei auch die Hilfe von Profis, etwa Sozialarbeitern und Psychologen. Metzler machte deutlich, dass er es diese Erschöpfbarkeit der Kräfte sieht: „Moralisch mag es keine Obergrenze geben, um Flüchtlinge aufzunehmen, aber faktisch gibt es eine." Der Tross besuchte auch die örtlichen Ferienspiele und Metzler lobte die Arbeit der vielen fleißigen Helfer dort. Bei seinem Besuch waren die 80 Kinder gerade zum Mittagessen zusammen gekommen – und schon die hohe Anzahl der Teilnehmer machte deutlich, wie beliebt das Angebot ist. Jan Metzler lernte viele Betriebe vor Ort kennen, von denen etliche traditionelle Familienunternehmen sind, die sich erfolgreich entwickelt haben. So besuchte er Blumen Unckrich, die Metzgerei Schopf, die Hirsch-Apotheke, das Geschäft Sinopolibellezze, die Pizzeria Da-Noi, Augenoptik Pfannebecker und das Haarstudio Marion Sax. „Der stationäre Einzelhandel ist wichtig und muss erhalten bleiben", sagte der Abgeordnete. Denn nur dort könne, verbunden mit Qualität und guter Beratung, das Einkaufen als Erlebnis empfunden werden, hob er einen Vorteil gegenüber dem Online-Handel hervor. Seine Anerkennung sprach der Politiker, der selbst gelernter Winzer ist und aus einem Weingut stammt, bei einem Zwischenstopp in der Vinothek hjm auch dem zugehörigen Weingut Müller aus. Dieses war im August mit dem Label „Rheinhessen ausgezeichnet“ prämiert worden. Vorausgegangen war ein aufwendiger Umbau des Anwesens – auch um dem Anspruch jüngerer Generationen gerechter zu werden.


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