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    PFEDDERSHEIM „Die CDU Pfeddersheim möchte in diesem Jahr auch einen Schwerpunkt bei den lokal angesiedelten Wirtschaftsbetrieben setzen“, erklärt der CDU-Vorsitzende Gerold Senn. Gemeinsam mit dem Wormser OB-Kandidaten der CDU, Adolf Kessel, ist die Union in diesem Punkt bereits aktiv geworden. Senn und Marco Schreiber –Mitglied der CDU-Ortsbeiratsfraktion – haben mit Adolf Kessel inhabergeführte Betriebe besucht und sich über deren Stärken und Chancen, aber auch Herausforderungen und Sorgen ausgetauscht. Eine Lösung für eine Sorge – die angespannte Parkplatz-Situation – ist sogar schon in Arbeit: „Entsprechende Anträge werden gleich in der kommenden Ortsbeiratssitzung eingebracht“, kündigt Gerold Senn an.

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    WORMS 2021 jährt sich der Widerruf Luthers vor dem Reichstag zu Worms zum 500. Mal. Aus diesem Grund soll in drei Jahren im April eine große Schau im Museum Andreasstift stattfinden. Die Ausstellung – eine Landesschau – soll den Funken sichtbar machen, der die Welt veränderte. Unter dem Titel „Worms 1521, hier stehe ich“, geht es um den Reichstag von 1521 und seine Folgen auf die Weltgeschichte, besonders Freiheit, Gewissen und Menschenrechte. Für diese Ausstellung, wird das Museum Andreasstift derzeit erweitert. OB-Kandidat Adolf Kessel und viele weitere Mitglieder der CDU Stadtratsfraktion haben sich vor Ort über den Stand der Dinge informiert. Ihre Fragen beantworteten der Bauherr, der Vorsitzende des Altertumsvereins, Dr. Josef Mattes, und Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek.

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    HORCHHEIM Einen Blick hinter ganz besondere historische Kulissen hat die CDU Stadtratsfraktion in Horchheim werfen können. Für die Unionspolitiker gab es im Beisein von Vertretern des Fördervereins Alte Heilig-Kreuz-Kirche einen Intensiv-Kurs vor Ort, direkt an dem gleichnamigen Kleinod, das etwas verborgen liegt am alten Kirchpfad. Der 300 Jahre alte Sakralbau, dessen Grundmauern noch aus dem 11. Jahrhundert stammen, braucht in jüngerer Zeit demnach wieder verstärkt Zuspruch.

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    WORMS Der Landtagsabgeordnete Adolf Kessel ist von der CDU nun offiziell zum Kandidaten für das Rennen um das Amt des Wormser Oberbürgermeisters am 4. November gewählt worden. Die Mitglieder bestätigten den Vorschlag, den der CDU Kreisvorstand und der Kreisparteiausschuss im Februar einstimmig ausgesprochen hatte mit einer sehr klaren Mehrheit, fast einstimmig, mit 98,5 Prozent der Stimmen.

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    WORMS Im zweiten Stock der Scheidtstraße 28 der Wormser Sportschule King Celik fliegen die Fäuste. Es wirbeln Beine über die Bodenmatten. Dann tönt ein Kampfschrei. Und mittendrin steht der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler, die Augen weit geöffnet – doch nicht etwa vor Schreck:

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13.11.2015
„Integration muss gelingen“
Wormser Landtagsabgeordnete besuchen Schulen / Flüchtlingskrise Thema Nummer eins bei Schülern / Kessel sieht auch positive Aspekte der Flüchtlingskrise / Guth warnt vor Extremismus
WORMS Ausrufung der Republik, Hitler-Putsch, Reichspogromnacht, Mauerfall: Der 9. November ist ein deutscher Schicksalstag, der den Blick auf Schlüsselmomente der Geschichte fokussiert. Die beiden Wormser Landtagsabgeordneten Adolf Kessel (CDU) und Jens Guth (SPD) haben anlässlich dieses Datums in Schulen daran erinnert, dass Demokratie und Menschrechte keine Selbstverständlichkeit sind und immer wieder aufs Neue verteidigt werden müssen.
Jens Guth und Adolf Kessel (vorne, von links) diskutierten mit Schülern in der Berufsbildenden Schule Wirtschaft im BIZ.
Die beiden Politiker besuchten gemeinsam Klassen der Pfeddersheimer Pfrimmtalrealschule plus, der Berufsbildende Schule Wirtschaft im BIZ und des Gauß-Gymnasiums. Die Flüchtlingskrise stand dabei ganz oben auf der Themenliste, die Schüler diskutieren wollten. Guth und Kessel spulten kein festes Programm ab, sondern reagierten flexibel auf die vielen Schülerfragen. Obwohl die Landtags-Fraktionen von SPD und CDU unterschiedliche Ansätze verfolgen, um die Flüchtlingskrise zu lösen und Integration voranzutreiben, traten die Wormser Landtagsabgeordneten in den Schulklassen als ein Team auf: „Wir sind nicht eure Lehrer, wir vergeben keine Noten, traut euch – fragt, was ihr möchtet“, motivierte Kessel. So entstand eine Atmosphäre, in der ganz unkompliziert auch mal Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden konnten. „Stimmt es, dass Flüchtlinge mehr Geld bekommen als Sozialhilfeempfänger?“, lautete zum Beispiel eine Frage, die Jens Guth mit einem klaren „Nein“ beantwortete. „Flüchtlinge erhalten, je nach Region, allenfalls ein Taschengeld, bisweilen sogar nur Sachleistungen“. Um zu sensibilisieren rief Guth das Bild des kleinen Aylan in Erinnerung, der die Flucht aus dem Bürgerkriegsland Syrien nicht überlebt hat und der vor der türkischen Küste ertrunken war. Auch wenn solche Bilder nicht täglich zu sehen seien, müssten dennoch täglich Menschen auf der Flucht ihr Leben lassen, sagte Guth. Angesichts der dramatisch gestiegenen Zahl der Flüchtlinge, der vielen nicht erwarteten Probleme, der beträchtlichen Herausforderungen bei der Koordination, Regelungen der (Erst-)aufnahme, der Betreuung vor Ort oder der medizinischen Versorgung lautete denn auch eine Frage im Gauß-Gymnasium: „Schaffen wir’s wirklich?“ – woraufhin Adolf Kessel ohne Zögern und in Anlehnung an Kanzlerin Merkel ein: „Wir müssen das schaffen!“ und „Wir werden das schaffen!“ entgegnete. „Es geht keinem von uns persönlich wegen der Flüchtlingskrise schlechter“, meinte Kessel, zählte gelungene ehrenamtliche Hilfs-Initiativen im Raum Worms auf und sah sogar Vorzüge der Flüchtlingswellen: „Seither spricht keiner mehr über das Schreckgespenst des demografischen Wandels“. Denn irgendwann würden die Kinder der Flüchtlinge, die nun kommen, auch in die Rentenkasse einzahlen. Beide Abgeordnete waren sich jedoch einig: „Wichtig ist aber, dass die Integration gelingt“. Der Schlüssel, hierzu liege in der Sprache. Beide Abgeordnete machten Mut, extremen Gesinnungen etwas entgegen zu setzen, etwa in Gesprächen, beim Gang an die Wahlurne, oder durch Engagement in Parteien.


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