Hintergrund
  • Teaser
    WORMS Im zweiten Stock der Scheidtstraße 28 der Wormser Sportschule King Celik fliegen die Fäuste. Es wirbeln Beine über die Bodenmatten. Dann tönt ein Kampfschrei. Und mittendrin steht der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler, die Augen weit geöffnet – doch nicht etwa vor Schreck:

  • Teaser
    Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Worms-Alzey ruft dazu auf, sich an Kundgebungen zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai zu beteiligen. Der Verband wird an der Kundgebung auf dem Wormser Marktplatz ab 10 Uhr teilnehmen. Mit im Boot sein wird auch der aus Worms stammende CDA Landesvorsitzende MdL Adolf Kessel., der am CDA Info-Stand Rede und Antwort stehen wird.

  • Teaser
    ABENHEIM Abenheim geht frisch geputzt in den Frühling: „Der Dreck-weg-Tag war ein voller Erfolg!“, fasst der Vorsitzende der Abenheimer CDU, Mirko Weigand, zusammen. Die Christdemokraten hatten die Aktion unter dem Motto „Gemeinsam für Abenheim – am Samstag werd die Gass gekehrt“ organisiert, waren als Veranstalter aber nicht offiziell in Erscheinung getreten. Weigand freut sich über den großen Zuspruch, den die Aktion bei den Abenheimern ausgelöst hat:

  • Teaser
    WORMS/ HORCHHEIM Die CDU hat erneut ihren Blick geschärft für Themen, die sie in Worms mit vereinten Unions-Kräften angehen und verbessern will. Erneut hatte die Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Worms, Monika Stellmann, hierzu einen Austausch mit Ortsbeiräten, Stadtratsfraktion und Stadtvorstand aus Unionsreihen organisiert.

  • Teaser
    WORMS Sauberhaftes Worms: Traditionell beteiligten sich zahlreiche Akteure der Jungen Union (JU) Worms an der Gemarkungsreinigung in Worms. Tatkräftig unterstützt wurden die Aktiven auch von Bundestagsabgeordneten Jan Metzler und Landtagsabgeordneten und OB-Kandidaten der CDU Adolf Kessel. Gewappnet mit Greifzangen und Mülltüten schwärmten die ehrenamtliche Putzkolonne aus und holte unter anderem Dosen, Glasscherben, Plastik- und Papiermüll aus den Büschen.

Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
13.09.2015
CDU: Schwimmvereine dürfen nicht auf dem Trockenen sitzenbleiben
CDU stellt bei Bürgergespräch Lösungen vor / MdL Adolf Kessel und sportpolitischer Sprecher Guido Ernst bieten Hilfe an / Anregungen gesammelt / Immer mehr Nichtschwimmer
WORMS Die Lage ist ernst: den Wormser Schulen und Wassersportvereinen gehen nach und nach die Schwimmflächen aus – ein Problem, das auch landesweit existiert. Die CDU will dies nicht hinnehmen
v.links: Rudolf Schöpwinkel (Vorsitzender Wassersportverein Worms), CDU Landtagsabgeordneter Adolf Kessel, sportpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Guido Ernst und Manfred Pfeiffer (Vorsitzender 1. Wormser Schwimmclub Poseidon)
Ob im Land, ob in Worms: die Christdemokraten setzen sich ein für den Erhalt der Schwimmbäder und dafür, dass Kinder Schwimmen lernen können. Beim Bürgergespräch der CDU im Schwimmclub Poseidon, zeigten Adolf Kessel, Mitglied des Landtags und Vorsitzender der Wormser CDU, sowie Guido Ernst, der sportpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Pläne auf. Außerdem sammelten sie Anregungen von Bürgern. Jüngste Zahlen belegten, dass immer weniger Kinder sicher schwimmen können – wenn überhaupt. Ernst sagte, dass im Durchschnitt nur 40 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen als sichere Schwimmer gelten. Schwimmvereine hätten in den letzten zehn Jahren rund 15 Prozent ihrer Mitglieder verloren. Für den rückläufigen Trend macht die CDU auch das Bädersterben verantwortlich. In Worms lässt sich dies ebenfalls verfolgen: Erst wurde das Bad in der Diesterwegschule geschlossen, dann das in der Kerschensteiner-Schule. Zuletzt ging auch das Becken in der Sporthalle des Eleonoren-Gymnasiums außer Betrieb. Das Becken in der Geschwister-Scholl-Schule steht ebenfalls wegen Sanierungsarbeiten schon seit längerer Zeit nicht zur Verfügung. „In Worms gibt es kein Bad mehr, das den Anforderungen an ein Lehrschwimmbecken gerecht wird“, fasste Poseidon-Vorsitzender, Manfred Pfeiffer, für die wassersporttreibenden Vereine zusammen und stellte klar: „Ohne Lehrschwimmbecken gehen uns die Mitglieder aus“. Auf eine große Anfrage der CDU hat die Landesregierung erklärt, dass von den 279 Bädern, die es 2009 noch gab, 20 bis zum Mai 2015 geschlossen wurden, wie Ernst berichtete. Auch die Zusammenarbeit von Vereinen und Schulen sei ausbaufähig, bei fast 6000 Vereinen in Rheinland-Pfalz gebe es nur bei 426 eine schulische Kooperation. Aus den Reihen der Wormser Schwimmvereine wurde das rheinland-pfälzische Sportförderungsgesetz bemängelt. Nach diesem Gesetz sind die Sportstätten den Vereinen kostenlos zur Verfügung zu stellen; Ausnahme sind Hallen- und Freibäder. Die Vereine zahlen Eintritte und Bahnmieten, werden zurzeit aber noch von der Sportförderung der Stadt Worms unterstützt. „Das sind aber freiwillige Leistungen,“ erwähnte Manfred Pfeiffer. „Die können jederzeit gestrichen werden.“ Auch Ernst plädiert für eine Modifizierung des Gesetzes. Herbert W. Hofmann, der im vergangenen Jahr zum Ehrenmitglied des Landessportbundes ernannt wurde, rückte auch die schwieriger gewordene Lage von Übungsleitern in den Mittelpunkt. Mitglieder von Vereinen, die zahlreich vertreten waren, sahen zudem die überbordende Bürokratie als Problem an. Die CDU Worms begrüßt die Traglufthallenlösung über dem Poseidonbad. Sie hält aber fest, „dass dies nur eine Not- und Übergangslösung sein kann und darf“, betonte Stadträtin Jeanine-Emans Heischling. Dass eine Traglufthalle keine Dauerlösung sein kann, sahen auch die Vorsitzenden der Vereine Poseidon und WSV, Manfred Pfeiffer und Rudolf Schöpwinkel, so. Die CDU Worms hält auch aus diesem Grund an ihrer Forderung fest: „Wir brauchen ein ganzjährig benutzbares Lehrschwimmbecken!“. Aus Sicht der Landtagsfraktion der Union fasste Ernst zusammen: Die Kommunen müssten finanziell besser ausgestattet werden, um eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen. Es sei ein Konzept des Landes zur Sanierung und dem Unterhalt von Schwimmbädern nötig. Es müsse genug qualifizierte Lehrer geben. Auch Eltern müssten sensibilisiert und der Unterricht an Schulen ausgebaut werden. „Ziel muss sein, dass jedes Kind bis zum Erreichen des sechsten Lebensjahres schwimmen kann“.


Diese Meldungen könnten Sie ebenfalls interessieren...
Alle verwandten Meldungen
X
... zur Übersicht
Termine