Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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02.02.2015
CDU Herrnsheim will Ständebaum erhalten und für Anschubfinanzierung sorgen
CDU-Vorsitzender Dupuis und Ortsvorsteher Wasilakis: Ständebaum ist Wahrzeichen für Herrnsheim und Symbol für Lebenskultur in unserer Ortsgemeinde
HERRNSHEIM „Den Ständebaum in Herrnsheim? Den gibt’s doch schon ewig!“ – das ist eine häufige Antwort von Passanten auf die Frage, wie lange der Ständebaum denn wohl schon da steht, an seinem schönen Platz in Nachbarschaft zum Schlosspark, eingerahmt von Emmrich-Joseph-Straße und Neuplatzgasse. „Knapp 30 Jahre sind es“, weiß der Vorsitzende der Herrnsheimer CDU, Sascha Dupuis. Und nach dem Willen der Herrnsheimer Union sollen auch noch viele weitere Jahre dazukommen.
Die CDU Herrnsheim (hier auf dem Foto der Vorstand) hat einen Plan ausgearbeitet, wie sich der Ständebaum erhalten lässt. (Archivbild)
„Der Ständebaum ist ein Wahrzeichen für Herrnsheim und ein Symbol für die vielfältige Vereinskultur in unserer Ortsgemeinde. Und genau dies wollen wir mit der Erhaltung unterstreichen“, erklärt Dupuis, was der meterhohe Blickfang für Herrnsheim bedeutet. Das Kleinod jedoch ist in Gefahr. Die Restaurierung sei zu aufwändig, heißt es seitens der Stadt. Diese will lediglich den Kranz, der in luftiger Höhe über dem Stamm angebracht ist, aufbewahren. „Der Kranz soll eingelagert werden“, hat Dupuis erfahren. Für die Union in Herrnsheim steht aber fest: Der Ständebaum, der nicht nur mit Zunftzeichen, sondern vor allem mit Emblemen der Herrnsheimer Vereine geschmückt ist, ist als Ganzes erhaltenswert. Sascha Dupuis und die CDU Herrnsheim haben deshalb einen Plan vereinbart. Demnach will die Herrnsheimer Union selbst für eine Anschubfinanzierung zur Sanierung sorgen. Mittlerweile ist auch schon SPD - Vorsitzender Dirk Beyer mit seiner Ortsbeiratsfraktion auf die CDU zugegangen und möchte sich in gleicher Weise engagieren. In der kommenden Ortsbeiratssitzung soll ein entsprechender Vorstoß besprochen werden, gegebenenfalls sind beide bereit einen gemeinsamen Antrag, auch mit den beiden Fraktionslosen Ortsbeiratsmitgliedern, zu stellen. Später sollen auch Sponsoren ins Boot geholt werden. „Alle, die sich für den Erhalt des Ständebaums selbst engagieren möchten, können sich ab sofort melden“ erklärt Dupuis, zuversichtlich und froh, dass die Wiederaufstellung so eine breite Basis im Ort findet.


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