Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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22.05.2014
CDU präsentiert Programm für Hochheim
CDU-Ortsvorsteherkandidat Raimund Sürder und Unionskandidaten stellen Pläne vor / Mehr Angebote für Jugendliche, Studierende und Senioren
HOCHHEIM Verglichen mit seinen Stärken hat Hochheim wenige Schwächen – und diese Schwächen gilt es abzubauen. So lautet kurzgesagt das Programm von CDU-Ortsvorsteher-Kandidat Raimund Sürder und Ortsbeiratskandidaten der Union. Diese haben im Rahmen des Besuchs der Stadtratsfraktion in Hochheim ihre Vorhaben vorgestellt. Sürder, der auch stellvertretender Ortsvorsteher ist, machte dabei deutlich: als Ortsvorsteher will er nicht einfach nur das Umsetzen, was Verwaltung und OB vorgeben – eine Vorgehensweise, die er am jetzigen Ortsvorsteher bemängelte – sondern will Rückgrat zeigen und die Meinung des Ortsbeirats auch nach außen vertreten.
Raimund Sürder will als Ortsvorsteher nicht einfach nur das Umsetzen, was Verwaltung und OB vorgeben, sondern die Meinung des Ortsbeirats auch nach außen deutlich vertreten.
Die CDU vermisst in Hochheim Angebote für Jugendliche und Studierende. „Der Jugendkeller unter der Kindertagesstätte ist verwaist, die Bibliothek liegt brach, der Hochheimer Carneval Verein lacht nicht mehr“, zählte Sürder auf. Weiterhin steht der Pfrimmpark auf dem CDU-Programm: dort will die Union eine öffentliche Toilette einrichten und einen Bowl- und Bolzplatz schaffen. Reges Vereinsleben, gute Infrastruktur und touristisches Potenzial nannte Sürder als Stärken Hochheims – wobei er übrigens einige Stärken selbst mit ins Leben gerufen hat, etwa den Martinszug, der jedes Jahr rund 4500 Besucher lockt, die IG Pfrimm, die sich dem Hochwasserschutz und der Renaturierung annimmt, oder Nachtwächterführungen mit Wolfgang Hasch, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Auf den Prüfstand gehören laut CDU Hochheim der Worms-Verlag, die Stadtgärtnerei und der Gebäudewirtschaftsbetrieb. Iris Muth und Julian Djabarian, die beide für den Ortsbeirat und den Stadtrat kandidieren, stellten ebenfalls Ideen vor: Der 23-jährige Djabarian sagte, die Tore auf dem Bolzplatz im Pfrimmpark müssten wieder errichtet werden und der Tennisclub Rot-Weiß müsse mehr Planungssicherheit für die Zukunft erhalten. Iris Muth legte dar, wie sie Projekte voranbringen will, die Generationen verbinden sollen. So arbeite sie bereits in einem Team an Bewerbungen bei zwei Stiftungen, die solche Projekte fördern. Im Blick hat sie dabei einen Spiel- und Sportplatz. CDU-Ortsverbandsvorsitzender Heiner Fürst fasste zusammen: „Die CDU Hochheim ist ein sehr aktiver Ortsverband“. Er würdigte auch das Engagement von Bruno Heilig und Günter Nagel, die sich seit 45 und 15 Jahren für die CDU im Stadtrat einbringen und nun nicht mehr kandidieren. Der CDU-Fraktionssprecher im Stadtrat, Dr. Klaus Karlin, ging auf das Konzept zur Krankenhaustangente ein, das laut Union überdacht gehört. Die CDU halte das Beharren der Sozialdemokraten am bisherigen Konzept für ein Zeichen dafür, dass der SPD und dem OB die Ideen ausgehen. Auch Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek und Beigeordnete Petra Graen standen für Fragen offen. CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Adolf Kessel schwor auf den Wahlkampf-Endspurt ein: „Kämpfen bis zur letzten Minute“, empfahl er, wobei er im gleichen Atemzug aber auch CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner zitierte: „Wahlkampf macht Spaß!“.


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