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     WORMS  Motiviert geht die Wormser Landtagsabgeordnete Stephanie Lohr (CDU) in die nächste Phase im Wahlkampf für die Landtagswahl am 14. März: "Mein Anspruch ist es, das Direktmandat in Worms zu gewinnen - dafür werde ich mein Bestes geben!", sagt sie und freut sich: "Das Wormser Wahlkampf-Team steht!".

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     HORCHHEIM Die Gerichte in Schulmensen sollen lecker, gesund und preiswert sein - in Zeiten von Corona kommt noch der besondere Wunsch nach Sicherheit hinzu. Wie funktioniert das in der Praxis in Worms? Hierüber haben sich die Landtagsabgeordnete Stephanie Lohr, der Horchheimer CDU-Fraktionssprecher Erich Denschlag und die stellvertretende Ortsvorsteherin Horchheims, Monika Stellmann, einen Eindruck vor Ort verschafft in der Mensa der IGS Horchheim. Für Lohr  war der Eigenversuch auch eine Praxiserfahrung für ihr Amt als CDU-Fraktionssprecherin im Umweltausschuss des Landtags, wo sie unter anderem mit Ernährungsthemen betraut ist.

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     RHEINHESSEN Der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler macht darauf aufmerksam, dass es jetzt einen neuen Fördertopf gibt, über den das Ehrenamt weiter gefördert wird. "Wer davon profitieren will, der sollte sich jetzt bewerben und einen Antrag stellen", sagt Metzler mit Blick auf die Frist bis zum 1. November. 

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18.09.2020
Pfrimm in Flammen fällt aus
„Zu viele Menschen, zu dicht und zu dunkel“ / CDU Ortsverbände Hochheim, Leiselheim und Pfiffligheim sagen Traditionsveranstaltung wegen Corona ab / Blick aufs nächste Jahr
 Die Anzahl der Hingucker auf dem Wasser war in den letzten 20 Jahren rasant und kontinuierlich gestiegen. Und die Zahl der Zuschauer, die am Ufer das Spektakel verfolgten, ebenso. Wenn im Karl-Bittel-Park kleine Schiffchen mit brennenden Teelichtern übers Wasser glitten und es wieder hieß „Pfrimm in Flammen", dann gab es in Hochheim, Leiselheim und Pfiffligheim kaum noch ein Halten. 
 
Dieses Jahr werden keine beleuchteten Schiffchen in der Pfrimm zu Wasser gelassen – doch im nächsten Jahr soll dies wieder möglich sein.  Foto: Jutta Commichau
 „In der Spitze hatten wir rund 450 Boote und 1000 Besucher“, fasst der CDU-Vorsitzende aus Hochheim, Heiner Fürst, rückblickend zusammen. Jetzt, Ende September, wäre es eigentlich wieder so weit. Doch in diesem Jahr wird es nichts aus „Pfrimm in Flammen“. Das teilen die drei CDU-Ortsverbände Pfiffligheim, Hochheim und Leiselheim mit, die diese Veranstaltung traditionell gemeinsam stemmen. Der Grund dafür heißt natürlich: Corona. Gemeinsam hatten die Vorsitzenden der Christdemokraten Marcus Alter (Leiselheim), Heike Jennewein (Pfiffligheim) und Heiner Fürst (Hochheim) im Organisationsteam beraten. Denn möglicherweise hätte die Veranstaltung unter besonderen Auflagen sogar stattfinden dürfen. Was für die Entscheidung den Ausschlag gab, fasst Martina Hauzeneder von der CDU-Pfiffligheim, die auch stellvertretende Ortsvorsteherin ist, so zusammen: „Zu viele Leute kommen da im Dunkeln zu dicht aufeinander“. Zwar seien die Einschränkungen zum Schutz vor Corona inzwischen nicht mehr ganz so strikt, wie noch vor einigen Monaten, als die Organisation für die Veranstaltung anlief. Aber am Grundproblem hat sich seither nichts verändert, wie Hauzeneder erklärt: „Wie hätten wir das kontrollieren sollen? Wie sollen wir da für Sicherheit sorgen?“, begründet sie die Entscheidung.
Die Veranstalter trösten mit einem optimistischen Blick nach vorn: „Wir wollen, dass Pfrimm in Flammen im nächsten Jahr stattfinden kann, wenn es die Bedingungen nur irgendwie erlauben“, fasst Hauzeneder zusammen und hofft, dass bis dahin weltweit noch andere Lösungen gefunden sind, um die Pandemie besser in den Griff zu bekommen. Dann sollen wieder viele Teelichter den Besuchern den Weg von der Kreuzung Nievergoltstraße, Ecke Donnersbergstraße, hinunter zum Bolzplatz an der Pfrimm weisen und den Park in eine herrlich illuminierte Anlage verwandeln, wo die selbst gebauten oder erworbenen Boote dann schließlich zu Wasser gelassen werden. Und die kleinen Kerzen werden dann auch  einen romantischen Rahmen für das Feuerwerk bereiten.
Ein weiterer, kleiner Trost: Es ist nicht das erste Mal, dass das stimmungsvolle Lichterspektakel abgesagt werden muss, ein Jahr ausfällt und dann mit Volldampf weiter geht. 2014 hatten die Christdemokraten – obwohl sie nach wie vor mit flammender Begeisterung das Fest organisiert hatten – ebenfalls darauf verzichten müssen, den Park in ein Kerzenmeer zu verwandeln, die Pfrimm lichterloh brennen zu lassen und – ebenfalls ein gern gesehener Programmpunkt– einen Feuerspucker Flammen in die Luft schicken zu lassen. Im Vergleich zur Corona-Pandemie in diesem Jahr wirkt der Grund, der damals für die Absage sorgte, beinahe niedlich: Es waren noch Bauarbeiten am Weg von der Nievergoltstraße zum Bolzplatz im Gange.



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