Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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13.01.2019
Union fordert fahrradfreundlichen B9-Ausbau
CDU Stadtratsfraktion unterstützt ADFC Forderung nach Radwegeunterführung an Pfrimmbrücke / Vorschlag für weitere Ausbau-Alternative
WORMS Die CDU Stadtratsfraktion unterstützt die Forderung des Fahrrad-Clubs ADFC für eine Radwegeunterführung an der Pfrimmbrücke. Diese Unterführung war im Zuge des B9-Ausbaus vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) ursprünglich vorgesehen gewesen, die Planung wurde von diesem dann aber wieder verworfen. Grund: zu teuer. Der CDU-Fraktionssprecher im Stadtrat, Dr. Klaus Karlin, fordert den LBM nun auf, im Dialog mit den betroffenen Ortsbeiräten und den Radverbänden eine Lösung zu suchen. „Auch der Stadtrat sollte beim vierspurigen Ausbau der B9 keine Ausbauvariante des LBM akzeptieren, bei der die Radfahrer das Nachsehen haben“, verlangt Dr. Karlin.
Das Argument „zu teuer“, mit dem der LBM die Unterführungs-Ausbauvariante verworfen hat, lässt die Union so einfach nicht gelten:„Für den Radwegebau gibt es gesonderte Zuschüsse“, heißt es bei der Union. Die Christdemokraten meinen, eine Unterführung als Lösung sollte wegen Hochwassergefahr, die an dieser Stelle bestehen könnte, nochmal überprüft werden. Die CDU Stadtratsfraktion bringt daher noch eine alternative Variante ins Spiel, die auf einen Vorschlag von Klaus Harthausen zurückgeht. Dieser ist Sprecher der CDU im Ortsbeirat Rheindürkheim und befasst sich auch hauptberuflich in leitender Funktion mit Verkehrsplanung. Seine Idee: Bei der LBM-Planung eines vierspurigen Ausbaus der B9 müssen die Ausfahrten „Im Pfaffenwinkel“ und „Am Holzhof“ sowieso mit einer Ampel geregelt werden. Er schlägt daher an dieser Stelle eine ampelgesicherte Rad- und Fußgängerquerung vor. Die vom LBM angeregte Alternative, einen 300 Meter langen Umweg für Radfahrer auszubauen, hält Harthausenn hingegen für nicht akzeptabel: „Wenn es um Autos ginge, würde ja auch niemand ernsthaft so argumentieren.“ Die Union, die auch im vergangenen Jahr schon eine ganze Reihe Anträge zur Verbesserung des Radwegenetzes in den Stadtrat eingebracht hat, betont die besondere Bedeutung dieser Verbindung für Velofahrer. Die CDU weist darauf hin, dass es sich bei dem Rheinradweg um einen überregionalen, europäischen Radwanderweg handelt. Die stellvertretende Ortsvorsteherin in Neuhausen, Annelie Büssow erklärt: „Eine sichere Querung für Radfahrer und Fußgänger an der Pfrimm ist schon wegen der Radwegeverbindungen zwischen Rheinradweg und Innenstadt sowie Rheindürkheim und Neuhausen sehr wichtig“. Klaus Harthausen ergänzt: Zudem seien auch verschiedene Sportstätten, Einkaufsmöglichkeiten und größere Betriebe so am besten zu erreichen. „Beim vierspurigen Ausbau der B9 an der Pfrimmbrücke muss unbedingt auch eine sichere Querung für die Radfahrer hergestellt werden", fasst Harthausen zusammen. Und Annelie Büssow betont: „Wenn es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben solle, dass Rad und ÖPNV attraktiver ausgebaut werden müssen, dann darf der Ausbau der B9 nicht rein autoorientiert erfolgen.“


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