Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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30.10.2018
„Die Stimmung bei uns ist gut!“
CDU Horchheim/Weinsheim ehrt langjährige Mitglieder / OB-Kandidat Adolf Kessel gibt Antworten / „Alle Klassensäle mit schnellem Internet ausstatten!“
WEINSHEIM Die CDU Horchheim/Weinsheim hat zwei besondere Ehrungen vornehmen können. Eine für besonders lange Mitgliedschaft, für 50 Jahre Treue zur Union, diese ging an Rudolf Seiler. Und eine Ehrung wurde für 25 Jahre vergeben, wobei es sich um 25 Jahre mit besonders engagiertem, intensivem Einsatz für die Union handelte, wie die Vorsitzende des Ortsverbands, Monika Stellmann und der Kreisvorsitzende der Union, Adolf Kessel, durchblicken ließen, die die Auszeichnung gemeinsam vornahmen. Diese ging an Dr. Klaus Karlin, den Sprecher der CDU Fraktion im Wormser Stadtrat.
Dr, Klaus Karlin (Mitte) wird von Monika Stellmann und Adolf Kessel geehrt.
Peter Karlin, der stellvertretende Vorsitzende, gratulierte ebenfalls. Seiler konnte seine Ehrung im Rahmen der Mitgliederversammlung an diesem Tag aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich entgegen nehmen. Stellmann berichtete aber, dass dieser sich sehr gefreut habe, als er von der anstehenden Ehrung erfahren habe und gerne gekommen wäre. „Ich werde ihm Urkunde und Nadel nachreichen“, sagte Stellmann. Für den zweiten Jubilar, Karlin, brachten Stellmann und Kessel ihre Anerkennung nicht nur in Form von Urkunde und Nadel zum Ausdruck, sondern äußerten auch ein von Herzen kommendes: „Danke!“ in der Laudatio. Kessel dankte Karlin dabei auch für dessen Unterstützung im OB-Wahlkampf, für den Kessel nun noch einmal auf seine ganz eigene Weise – engagiert aber gleichzeitig auch besonnen – motivierte: „Der Countdown läuft – die Stimmung bei uns ist gut!“, sagte er mit Blick auf das Engagement der vielen Helfer und auf die Resonanz bei Wahlkampfveranstaltungen, wobei er den gemeinsamen Besuch der Marktbeschicker mit Ministerin Julia Klöckner und deren Besuch an seinem Infostand in der Innenstadt besonders hervorhob. Gleichwohl betonte Kessel, dass der Einzug in die Stichwahl am 4. November, von der Kessel angesichts der zahlreichen OB-Kandidaten ausgeht, beileibe kein Selbstläufer sei. Im Gegenteil: Jeder Einzelne sei als Wahlkämpfer gefragt und wichtig, weckte Kessel den Ehrgeiz der Mitglieder, blieb bei seinen Wünschen aber insgesamt sehr maßvoll: „Wenn jeder im eigenen Bekanntenkreis wirbt, dann ist das schon die halbe Miete“. Ein spannender, langer Abend wurde die Mitgliederversammlung dann aber dennoch. Denn Kessel hatte die Veranstaltung auch unter den Titel „Adolf-Kessel antwortet“ gestellt, quasi die zweite Runde seiner „Adolf Kessel hört zu“- Tour, die ihn in den letzten Monaten schon durch alle Wormser Vororte geführt hat. „Im Baubereich brauchen wir eine Strukturveränderung!“, forderte Kessel. „Die beiden „Hochbauabteilungen“ im Bereich „Planen und Bauen“ und beim Gebäudebewirtschaftungsbetrieb müssen zusammen geführt und unter eine Leitung gestellt werden“. Der Bau weiterer Kindertagesstätten und der Schulturnhallen für die Westendrealschule plus und das Eleonoren-Gymnasium müsse vorangetrieben und eine Prioritätenliste für die Schulsanierungen erstellt werden. „Alle Klassenzimmer und Fachsäle sind mit schnellem Internetanschluss auszustatten“. Als Idee nahm Kessel dabei auch mit auf, der Frage nachzugehen, ob in bestimmten Fällen technische Hausmeister an Schulen angestellt werden können. „Es kann nicht sein, dass Lehrer diese rein technischen Aufgaben generell auch noch mit übernehmen müssen“, sagte Kessel.


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