Hintergrund
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    WORMS-HEPPENHEIM Einmal im Jahr treibt es der CDU-Ortsverband Worms-Heppenheim so richtig bunt. Und zwar beim Kürbisfest, einem Fest, so bunt wie der Herbst. Intensiv wird dann die goldene Jahreszeit gefeiert im Hof von Familie Zechner, der auch diesmal wieder voller Menschen war Hunderte von Gästen waren gekommen. „Wir haben einen enormen Zuspruch wie im Vorjahr“, sagte der Ortsverbandsvorsitzende Sebastian Kerber und strahlte mit der Sonne um die Wette. „Etwas ganz Besonderes ist es in diesem Jahr auch, dass wir den Bundestagsabgeordneten Jan Metzler und die Landtagsabgeordnete Stephanie Lohr begrüßen können!“.

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    WORMS/ABENHEIM „Hochinteressant!“, „Runde Sache!“, „Spannend!“, „Da kann man staunen!“ – solche Ausrufe erwartet man vielleicht bei einem Formel 1-Rennen, aber wohl kaum bei einem Seminar zum Thema „Kommunale Bauleitplanung“. Und doch waren genau solche Töne zu hören bei der gleichnamigen Info-Veranstaltung, zu der die Kommunalpolitische Vereinigung der Wormser CDU nach Abenheim in die Gaststätte Klausenberg eingeladen hat.

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    WORMS/ MAINZ Schon im Frühjahr hat die Wormser CDU unter der Vorsitzenden Stephanie Lohr Unterschriften gesammelt zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge – eine Forderung, die auf eine Initiative der CDU-Landtagsfraktion zurückgeht. Inzwischen ist Stephanie Lohr selbst CDU-Landtagsabgeordnete für Worms und kann das Thema in dieser Funktion noch intensiver vorantreiben.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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18.10.2018
„Kita-Ausbau muss endlich Chefsache werden!“
CDU Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin: Thema wurde von oberster Verwaltungsspitze verschlafen/ OB-Kandidat Adolf Kessel: Gesamtpaket muss stimmen /„XXL-Auftrag für die Kleinsten“
WORMS Die CDU sieht den von ihrer Fraktion mit initiierten Antrag, eine große Kita in der Carl-Villinger-Straße zu errichten, als einen wichtigen Schritt an, um den dringend benötigten Kita-Ausbau in Worms voranzubringen. Der CDU Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus Karlin nimmt den OB aber nicht aus der Pflicht, die Verantwortung für die Schieflage insgesamt zu übernehmen, in die Worms bei diesem Thema geraten sei: „In Worms fehlen Hunderte Kita-Plätze, insbesondere für Kinder unter drei Jahren“, sagt Karlin und betont: „Unter der Führung des OB ist es so weit gekommen!“.
In Karlins Augen ist das Thema ganz deutlich in der obersten Verwaltungsspitze verschlafen und falsch koordiniert worden. „An diesem Fehler wird sich Worms noch lange abarbeiten müssen“. OB-Kandidat Adolf Kessel, der auch Landtagsabgeordneter ist, erklärt: „Im Landesvergleich hinkt Worms beim Kita-Ausbau weit hinterher. Und im Vergleich der kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz ist Worms in diesem wichtigen Bereich das Schlusslicht“. Das man in Worms nicht schnell genug habe reagieren können, liege nicht zuletzt an der Verwaltungsstruktur. Dr. Karlin betont: „Und diese Struktur wird vom OB dominiert!“. Kessel fasst zusammen: „Ein Kitaplatz darf nicht zur Glückssache werden!“. Es sei daher eine sehr gute Nachricht, dass die geplante siebengruppige Kita in der Carl-Villinger-Straße mit Blick auf Platzangebot und Infrastruktur auch wirklich gebaut werden kann, wie die Prüfung der Stadtverwaltung jüngst ergeben hat. Kessel verweist aber auch darauf, dass darüber hinaus noch sehr viel mehr getan werden müsse, um den Bedarf zu decken. „Es gibt auch dann immer noch zu wenige Plätze“. Kessel fordert dabei eine strukturierte Herangehensweise an das Thema. Karlin nennt als Beispiel die Bauverwaltung, die in ihrer jetzt bestehenden Form beschlossene Projekte nicht immer zügig genug abwickeln könne. Daher begrüßt es die CDU auch, dass die Ausführung für die Carl-Villinger-Kita extern vergeben wird. Kessel erklärt: „Weitere Verzögerungen beim Kita-Bau darf es nicht geben. Der Nachholbedarf in Worms ist zu groß – das Thema muss endlich Chefsache werden!“. Ihm ist dabei wichtig, dass das Gesamtpaket stimmt. Dazu gehöre beispielsweise auch, bei aller Eile, die nun bei der Schaffung von Kita-Plätzen geboten sei, die Qualität – mit Blick auf die Bedingungen für die Kinder, aber auch für die Mitarbeiter – nicht aus den Augen zu verlieren. „Wir haben einen XXL-Auftrag für die Kleinsten!“, fasst Kessel zusammen.


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