Hintergrund
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    WORMS-HEPPENHEIM Einmal im Jahr treibt es der CDU-Ortsverband Worms-Heppenheim so richtig bunt. Und zwar beim Kürbisfest, einem Fest, so bunt wie der Herbst. Intensiv wird dann die goldene Jahreszeit gefeiert im Hof von Familie Zechner, der auch diesmal wieder voller Menschen war Hunderte von Gästen waren gekommen. „Wir haben einen enormen Zuspruch wie im Vorjahr“, sagte der Ortsverbandsvorsitzende Sebastian Kerber und strahlte mit der Sonne um die Wette. „Etwas ganz Besonderes ist es in diesem Jahr auch, dass wir den Bundestagsabgeordneten Jan Metzler und die Landtagsabgeordnete Stephanie Lohr begrüßen können!“.

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    WORMS/ABENHEIM „Hochinteressant!“, „Runde Sache!“, „Spannend!“, „Da kann man staunen!“ – solche Ausrufe erwartet man vielleicht bei einem Formel 1-Rennen, aber wohl kaum bei einem Seminar zum Thema „Kommunale Bauleitplanung“. Und doch waren genau solche Töne zu hören bei der gleichnamigen Info-Veranstaltung, zu der die Kommunalpolitische Vereinigung der Wormser CDU nach Abenheim in die Gaststätte Klausenberg eingeladen hat.

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    WORMS/ MAINZ Schon im Frühjahr hat die Wormser CDU unter der Vorsitzenden Stephanie Lohr Unterschriften gesammelt zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge – eine Forderung, die auf eine Initiative der CDU-Landtagsfraktion zurückgeht. Inzwischen ist Stephanie Lohr selbst CDU-Landtagsabgeordnete für Worms und kann das Thema in dieser Funktion noch intensiver vorantreiben.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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12.09.2018
CDU will klares Konzept bei Direktverbindung nach Frankfurt
OB-Kandidat Adolf Kessel: Neue Frankfurt-Direktverbindung für Wormser Fahrgäste zu teuer weil passendes Tarifkonzept fehlt / CDU fordert umsteigefreie RE-Direktverbindung nach Frankfurt über Biblis sobald als möglich
WORMS Die CDU Fraktion begrüßt es sehr, dass ab Dezember eine direkte Bahnverbindung von Worms nach Frankfurt geschaffen wird. Die Union weist allerdings darauf hin, dass die gute Nachricht, die von der Verwaltung per Presseerklärung bekannt gegeben wurde, einen Haken hat – und zwar einen, der hätte vermieden werden können. „Wir hätten von der Verwaltung anstelle einer Presserklärung ein durchdachtes Gesamtpaket erwartet“, sagt der OB-Kandidat und CDU-Vorsitzende Adolf Kessel, der auch Mitglied des Stadtrats ist.
Der Grund, warum Fahrgäste bei der neuen Direktverbindung in den Augen der CDU in Wirklichkeit immer noch mit angezogener Bremse unterwegs sind und warum Nachbesserung-Bedarf besteht, liegt unter anderem darin, dass den Fahrgästen kein sinnvolles Tarifangebot zur Verfügung steht: „Die Übergangstarifregelungen vom Verkehrsverbund Rhein-Neckar, zu dem Worms gehört, zum Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), dem Frankfurt angegliedert ist, sind ungenügend“, erklärt Kessel. „Der Zug wird sich gewissermaßen im tariflichen Niemandsland bewegen“. Kessel rechnet vor: „Von Worms aus gibt es bisher zwei Wege nach Frankfurt mit der Bahn: a) über Biblis im RMV-Übergangstarif mit Einzelfahrkarte für 15,80 Euro und b) über Mainz Süd im DB-Tarif mit Einzelfahrkarte für 14,80 Euro. Die neue Fahrtstrecke über Frankfurt Höchst kostet im DB-Tarif jedoch 21,70 Euro – also etwa ein Drittel mehr“. Davon abgesehen, dass Fahrgäste in dem Tarif-Dschungel schnell versehentlich den falschen Fahrschein lösen könnten, befürchtet Kessel: Etliche Fahrgäste werden die neue Direkt-Variante nicht nutzen, weil sie schlichtweg zu teuer ist. Zumal man mit der neuen Verbindung genauso lange unterwegs ist bis Frankfurt Hauptbahnhof wie mit der bisherigen Umstiegs-Variante in Biblis – oder sogar deutlich länger, wenn man zum Flughafen will, weil dieser nicht auf der Direkt-Strecke liegt. „Immerhin bleibt den Direkt-Pendlern aber das als stressig empfundene Umsteigen in Biblis erspart, was oft auch nicht gut funktioniert“, analysiert Kessel, der auch selbst häufig mit der Bahn unterwegs ist. Er kommt aber zu dem Schluss: „Das ist noch nicht die optimale Lösung." Kessel ruft außerdem in Erinnerung, dass die IC-Direktverbindung von Worms nach Frankfurt vor vier Jahren aus wirtschaftlichen Gründen gestrichen worden ist. CDU-Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin erklärt, warum er die an sich gute, aber eben schlecht geplante Lösung für eine Direkt-Verbindung insgesamt gefährdet sieht: „Wenn die neue Direktverbindung wenig genutzt wird, liegt der Schluss nahe, es gäbe keine Nachfrage und man brauche die Verbindung gar nicht“. Die CDU Fraktion will deshalb – nach einem erweiterten Auskunftsbegehren gegebenenfalls unmittelbar über den Stadtrat – die Verwaltung beauftragen, zielgerichtete Gespräche über eine sinnvolle Tarifgestaltung aufzunehmen. Karlin: „Es müssen Ergebnisse geliefert werden.“ Kessel fasst zusammen: „Wir haben zwei Forderungen: Zum einen, dass der Fahrpreis für die Direktverbindung nicht höher ist als die Variante mit Umstieg über Biblis (Übergangstarif VRN - RMV). Zum anderen brauchen wir eine umsteigefreie RE-Direktverbindung nach Frankfurt über Biblis sobald als möglich“.


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