Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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23.02.2018
CDU will Adolf Kessel als Oberbürgermeister für Worms
Union nominiert Kessel als OB Kandidat / Vertrauen in Politik soll gestärkt werden
WORMS Die CDU Worms will, dass ihr Vorsitzender Adolf Kessel Wormser Oberbürgermeister wird. Die Mitglieder des Kreispartei-Ausschusses haben Kessel einstimmig als OB-Kandidaten nominiert. Der CDU-Fraktionssprecher, Dr. Klaus Karlin, erklärte, Kessel überzeuge nicht nur durch Glaubwürdigkeit und Fähigkeit zur tiefen Moderation, sondern durch eine sorgsam-strukturierte, teamfähige und transparente Arbeitsweise. „Adolf Kessel ist ohne Allüren, politisch wie privat“, fasste Dr. Karlin zusammen. Der Vorschlag für Kessel sei im Vorstand einstimmig getroffen worden. „Uns war ein Kandidat wichtig, der in unserer Heimatstadt verwurzelt ist, gleichzeitig aber die notwendigen Einblicke und Kontakte nach Mainz hat“.
Adolf Kessel: Ich weiß das Vertrauen, das ihr in mich setzt, zu würdigen!
Kessel selbst betonte, er habe sehr viel Wert darauf gelegt, sich nicht in den Vordergrund zu drängen und wäre auch bereit gewesen, für eine Kandidatin oder einen anderen Kandidaten zurückzustehen: „Umso mehr weiß ich das Vertrauen, das ihr in mich setzt, zu würdigen!“. Er sage ganz klar ja zu der Kandidatur. So könne er noch mehr für Worms bewirken und sich in seiner Heimat noch viel direkter um die Menschen und ihre Lebensumstände kümmern. Die Politik müsse Vertrauen erhalten und wiedergewinnen. Dafür werde er alles geben. „Ich bin sicher, dass wir die Wähler überzeugen werden!“. Kessel ist seit zehn Jahren Wormser Landtagsabgeordneter, seit 20 Jahren Ortsvorsteher in Rheindürkheim, ebenso lange Mitglied des Wormser Stadtrats und gehört seit fast 30 Jahren dem Rheindürkheimer Ortsbeirat an. Hinzu kommt seine Funktion als CDA-Landesvorsitzender. Seine Ämter fülle er mit viel Freude aus, versicherte der 60-jährige. Kessel kann auf 35 Jahre im Polizei- und Kriminaldienst als Kriminalhauptkommissar zurückblicken und hat ein Verwaltungsdiplom inne.


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