Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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01.05.2017
"Auch Lehrer und Polizisten wünschen sich faire Arbeitsbedingungen"
Zum 1. Mai / Tag der Arbeit appellieren Julia Klöckner und Adolf Kessel an Frau Dreyer
Anlässlich des Tages der Arbeit erklären die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner MdL und der Landesvorsitzende der christlichen Arbeitnehmerschaft (CDA) in Rheinland-Pfalz, Adolf Kessel MdL, dass gerade die SPD-geführte Landesregierung als Arbeitgeber bei der Frage nach fairer Arbeit ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht werde.
Julia Klöckner und Adolf Kessel
Befristete Kettenarbeitsverträge bei Lehrern oder die Überlastung von Polizei und Justiz müssten gerade auch am Tag der Arbeit konkret angesprochen werden. Wer im Abstrakten bleibe und wie die Ministerpräsidentin davon rede, die Arbeitswelt müsse gerechter werden, der müsse erst selbst mit gutem Beispiel voran gehen. Nur das sei glaubwürdig: "Arbeit zu haben ist die Grundlage, um sein Leben bestreiten zu können. Aber auch, um teilhaben, seine Talente einbringen und unsere Gesellschaft voranbringen zu können. Gute Arbeit gehört zur Würde des Menschen. Und es geht immer um die Balance zwischen Sicherheit, Flexibilität und Weiterentwicklungsmöglichkeiten für den Arbeitsmarkt der Zukunft, der stärker auf die individuellen Fähigkeiten und auch Bedürfnisse eingehen muss. Für uns Christdemokraten ist klar: Nicht die Familien müssen arbeitsmarktgerechter werden, sondern der Arbeitsmarkt muss familiengerechter werden. In Deutschland, dem Land der Chancen, hat sich viel getan. Die Tarifautonomie und die Zusammenarbeit der Sozialpartner ist und bleibt zudem ein hohes Gut", betont Julia Klöckner. "Uns bereitet gerade mit Blick auf Rheinland-Pfalz Sorge, dass die öffentliche Hand, dass die SPD-geführte Landesregierung massiv auf befristet Arbeitsverträge setzt. Auch in den Schulen zeigt sich, wie sehr die Motivation und die Qualität darunter leidet, wenn über Jahre Lehrer in befristeten Kettenarbeitsverträgen wie Leiharbeiter behandelt werden. Die enorme Überstundenzahl bei der Polizei oder die Überlastung im Strafvollzug und bei den Gerichten ist weder fair, noch gerecht. Hier erwarten wir, dass die Ministerpräsidentin und die Sozialministerin bei ihren Mai-Reden endlich auch selbstkritisch sind und Änderungen angehen", fordert Adolf Kessel. „Wir müssen auch ein waches Auge auf diejenigen haben, die nicht im gleichen Maße von den Chancen in unserem Land profitieren und auf die schauen, die seit langem keinen Fuß auf dem Arbeitsmarkt fassen“. Der CDA-Chef fordert gezielte, unbürokratische Hilfsangebote die schon früh greifen. Dabei hat er auch die Qualifizierung von bleibeberechtigten Migranten im Blick. "Vielen Arbeitnehmer sind auch von dem tiefgreifenden Wandel betroffen, den die Digitalisierung mit sich bringt. Wir sollten darin nicht zuvorderst die Gefahren, sondern die Chancen für einen stabilen Arbeitsmarkt sehen", ist sich Julia Klöckner sicher. "Deshalb wird das Investieren in Qualifizierungen und in die Weiterentwicklung von Berufsbildern immer wichtiger werden“, so Julia Klöckner und Adolf Kessel.


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