Hintergrund
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    WORMS Die CDU Worms hat ihre Kandidaten für die Stadtratsliste aufgestellt und gezeigt, dass sie ihre Ankündigungen, die sie bei der Vorstandswahl vor wenigen Wochen gegeben hat, Punkt für Punkt umsetzt: Die neue Wormser CDU Vorsitzende Stephanie Lohr war mit dem Satz: „Mein Herz schlägt für Worms!“ angetreten, verbunden mit dem Versprechen, die Generationen zusammenzuführen sowie den Zugang zur Partei und die Möglichkeiten zum Mitmachen zu erleichtern. Nun haben die Wormser Christdemokraten jungen, neuen engagierten Politikinteressierten per Wildcard eine zusätzliche Chance gegeben im Rennen um die Stadtratssitze.

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    WORMS/MAINZ Auf zwei außergewöhnliche Politik-Wochen beim Landtagsabgeordneten Adolf Kessel können die beiden Wormser Schüler Jonas Guschakowski (17) und Philipp Emans (16) zurückblicken: „Was wir in dieser Zeit erlebt haben, das kann man als Normalo sonst nicht erleben!“, fasst Jonas zusammen.

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    RHEINDÜRKHEIM Mit ihrem Vorsitzenden Björn Krämer geht die CDU Rheindürkheim in den Kommunalwahlkampf. Die mit 30 Mitgliedern gut besuchte Versammlung des Ortsverbandes nominierte Björn Krämer als Kandidaten für das Amt des Ortsvorstehers in Rheindürkheim. Der 28-jährige gelernte Bankkaufmann arbeitet als selbständiger Vermögensberater. Bereits seit 2017 ist Björn Krämer Vorsitzender des Ortsverbandes Rheindürkheim-Ibersheim.

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    WORMS Das neue Kita-Gesetz soll die Personalausstattung und Finanzierung in Rheinland-Pfalz grundlegend neu regeln und im Frühjahr 2019 umgesetzt werden. Doch es regt sich massiver Widerstand. Wie stark dieser ist, zeigte die Veranstaltung, zu der die CDU eingeladen hatte. Eltern befürchten demnach, dass die Personaldecke in den Kindertagesstätten trotzdem viel zu dünn bleibt: „Das ist eine Mogelpackung!“, ärgerte sich ein Vater über die Gesetzesnovelle. Die Landesregierung versuche Eltern das Gesetz schmackhaft zu machen und verspreche eine siebenstündige Kinderbetreuung und Mittagessen für die Kleinen. „In Wirklichkeit aber geht es nur ums Einsparen!“

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    HORCHHEIM Monika Stellmann wirft ihren Hut in den Ring: einstimmig wurde die Vorsitzende der CDU Horchheim/Weinsheim, die sich schon seit 2009 in der Union engagiert und in Horchheim und Weinsheim vielen auch als „Frau mit Hut“ bekannt ist, als Kandidatin für das Ortsvorsteher-Amt gewählt.

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    ABENHEIM Stephanie Lohr soll Nachfolgerin von Hans-Peter Weiler werden, der sich nach 30 Jahren im Amt des Ortsvorstehers entschieden hat, nicht mehr zu kandieren, um den Weg für die nachfolgende Generation zu ebnen.

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    PFEDDERSHEIM Der Pfeddersheimer CDU-Chef Gerold Senn ist einstimmig als Ortsvorsteherkandidat der Union in Pfeddersheim gewählt worden. Auch die CDU-Kandidaten für den Ortsbeirat wurden aufgestellt. Mit klarem Ziel tritt Senn seine Kandidatur an: „Wir müssen das Vertrauen der Bürger in die Lokalpolitik wieder zurückgewinnen!“, sagt er. Wie das gelingen soll? Dafür hat er, Schritt für Schritt, ganz konkrete Projekte, die er anpacken will:

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    NEUHAUSEN Annelie Büssow ist von den Mitgliedern der CDU Worms-Neuhausen einstimmig als Kandidatin zur Wahl der Ortsvorsteherin im Mai nominiert worden. „Nach fast fünf Jahren als 1. stellvertretende Ortsvorsteherin, 20 Jahre im Ortsbeirat und seit zehn Jahren Ortsverbandsvorsitzende kann ich mir noch mehr vorstellen!“, machte Büssow ihre Motivation deutlich, verwies aber auch auf ihre langjährige politische Erfahrung.

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    WORMS-HOCHHEIM Große Einigkeit bei der CDU Hochheim: Heiner Fürst bleibt weiter an der Spitze des Ortsverbands. Einstimmig haben ihn die CDU-Mitglieder in seinem Amt bestätigt. Einstimmigkeit zeichnete auch die übrigen Vorstandswahlen aus: Jutta Korb wurde zur stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden gewählt. Beisitzer wurden Josef Bremmer, Julian Djabarian, Jan-Christoph Harnisch, Wolfgang Hasch, Bruno Heilig, Margret Holl, Renate Kollmitz, Maximilian Löwel, Iris Muth und Brigitte Reichel. Raimund Sürder wurde – natürlich ebenfalls einstimmig – zum Kassierer gewählt. Als Kandidaten für den Ortsbeirat wurden gewählt: Margret Holl. Jutta Korb, Heiner Fürst, Maximilian Löwel, Melanie Bähr, Brigitte Reichel, Raimund Sürder, Thiemo Heilig. Jan-Christoph Harnisch, Julian Djabarian, Renate Kollmitz, Josef Bremmer und Elke Lahr.

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    WORMS Die Junge Union (JU) Worms hat auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung ihre Kandidaten für die Aufstellung der Stadtratsliste der CDU für die Kommunalwahl am 26. Mai nominiert. „Wir müssen der Jugend eine starke Stimme geben!", fordert der JU-Vorsitzende Marco Schreiber. „Viele junge Kandidaten wollen es wissen, wollen noch mehr frischen Wind in die Politik bringen, wollen gestalten und sich einmischen.“

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    noch immer bin ich überwältigt von der Stichwahl: Nach dem ersten Wahlgang und insbesondere nach der positiven Stimmung, die ich – wie viele andere auch – in den zwei Wochen vor der Stichwahl gespürt habe, hatte ich einen Wahlsieg für gut möglich gehalten. Dass dieser allerdings so deutlich ausfällt, hatte ich nicht erwartet. 73,1 Prozent der Wählerinnen und Wähler– und noch einmal rund 8000 Wormserinnen und Wormser mehr als am ersten Wahltag – haben ihr Vertrauen in mich gesetzt. Das ist ein Ergebnis, dass mich dankbar macht, aber auch mit großem Respekt erfüllt.

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15.04.2016
CDU Horchheim/Weinsheim informiert sich über Entsiegelung des Eisbachs
Vorsitzende Stellmann begrüßt Verbesserung der Gewässerstrukturgüte in geplanter Form / „Umfassende Renaturierung brächte Probleme mit sich“
HORCHHEIM/WEINSHEIM Die Vorsitzende der CDU Horchheim/Weinsheim, Monika Stellmann, hat gemeinsam mit Fraktionsmitgliedern der Union aus den beiden Stadtteilen die neuen Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur der Eisbach begutachtet. Stellmann informierte sich zuvor bei Fachleuten der Stadt ausführlich darüber, wie das vor wenigen Wochen angelaufene 250000 Euro Projekt konkret ablaufen wird, für das die Stadt Worms zehn Prozent der Kosten selbst beisteuern wird.
Peter Brandau und Monika Stellmann inspizieren die gerodete Uferfläche.
In der nun geplanten Form begrüßen die Fraktionen der CDU Horchheims und Weinsheims die Maßnahmen. „Die Weinsheimer haben die Renaturierung des Baches schon länger auf der Prioritätenliste stehen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der Weinsheimer CDU, Peter Karlin. Zur Vorbereitung der eigentlichen Arbeiten wurden bereits im Februar Rodungen entlang des Gewässers vorgenommen. Diese mussten mit Rücksicht auf die Vögel, die im Frühjahr nisten, schon im Februar stattfinden. „Die Bagger selbst werden jedoch erst im Sommer anrollen, um die Entsiegelung des Baches vorzunehmen.“ So fasst Stellmann die Infos aus der Stadtverwaltung zusammen und geht näher auf die Maßnahmen ein: „Das Betonbett kommt raus und eine Kiesschüttung hinein, ebenso werden die Pflastersteine an der Böschung entfernt und einige Strukturelemente werden eingebaut, damit der Bach unterschiedliche Strömungen erhält. Natürlich wird hinterher auch alles wieder bepflanzt.“ „Entstehen soll ein Bach, wie er hier in der Gegend üblich ist, mit Kies im Bachbett“, fasst Peter Brandau zusammen. „An der Oberfläche wird der Laie allerdings nicht viel sehen.“ Bis zu einem gewissen Grad wird der Eisbach also aus seinem Kanalbett befreit werden, um die Gewässerstrukturgüte zu verbessern. Mit dieser sogenannten Renaturierung wird einer EU Wasserrahmenrichtlinie Folge geleistet, deren Ziel es ist, dass die Gewässer nach Möglichkeit ihre Selbstreinigungskräfte wieder entwickeln, die bei versiegelten Bachläufen unterbunden sind. „Vor rund 20 Jahren schon hat man eine kleine Teststrecke nahe der Stelle angelegt, wo der Eisbach am Gelände des SV Horchheim vorbeifließt“, berichtet Stellmann. Dort sei die Gewässergüte um eine Klasse gestiegen. Die SGD hat die Veränderung des Gewässers genehmigt und die Stadtverwaltung hat in der Woche vor Ostern die Ausschreibung vorgenommen. Der Stadtrat und der Haupt- und Finanzausschuss werden darüber beschließen. Sinnvoll erachtet man in der CDU, dass es nicht zu einer Ausweitung des Baches kommt. Dies war von der Stadtverwaltung zunächst überlegt, dann aber wieder verworfen worden, weil kein Land angekauft werden konnte. Der Horchheimer CDU-Fraktionssprecher Dr. Rupert Wagner erklärte dazu schon vor einigen Monaten: „Wir haben große Bedenken gegen eine Ausweitung des Baches mit Mäandern. Dann würden sich nämlich all die Probleme, die es hier früher gab, wiederholen“, und verweist auf Mückenplagen, Bisamratten und Hochwasser. Wagner weist auch darauf hin, dass erst durch die Verlegung des Altbaches mit Kanalisierung die Errichtung der Schule in Horchheim (IGS und Grundschule), das Altenheim in Weinsheim und auch Wohnbebauung in Bachnähe realisiert werden konnten. Er hält eine Ausweitung auch deshalb für unrealistisch, weil rechts und links des Bachs Wirtschaftswege entlangführen: „An dieser Stelle verlaufen unter der Erde auch Leitungen und Kanäle“. Diese ebenfalls zu verlegen sei finanziell nicht vernünftig zu stemmen.


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