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25.05.2020
MdL Stephanie Lohr erinnert Bildungsministerin an Versprechen für die Schulen
Lohr: Wo bleiben die 25000 Laptops? / Geräte waren von Landesregierung im April „sofort“ zugesichert worden / Kleine Anfrage soll Klarheit schaffen / Lohr fordert auch Dienstlaptops für Lehrer
MAINZ/WORMS Die Wormser Landtagsabgeordnete Stephanie Lohr fordert die Landesregierung auf, Schulen und Kommunen bei der Digitalisierung nicht alleine zu lassen. In einer Kleinen Anfrage hat die Wormser Abgeordnete, gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen Thomas Barth, die Landesregierung nun an ein vollmundiges Versprechen erinnert, dass diese den Schulen gegeben hat.
Stephanie Lohr: Laptops sind die Schulranzen der Zukunft. Foto: Blume
Bildungsministerin Stefanie Hubig hatte den Schulen in Rheinland-Pfalz bereits vor Wochen 25000 Laptops zugesichert – hat diese aber bis heute noch nicht geliefert. „Wo bleiben die Laptops?!“ will Lohr in ihrer Kleinen Anfrage an die Landesregierung wissen und verlangt, dass nun auch endlich etwas passiert. Bereits im April hatte Hubig die Ausstattung angekündigt – und zwar mit dem vollmundigen Versprechen, dass dies „sofort“ geschehen werde. Nun fragt Lohr nach einen klaren Zeitrahmen und verlangt: „Die Sommerferien müssen genutzt werden, um Lehren und Schülern Hard- und Software zur Verfügung zu stellen.“ Ärgerlich ist für die Wormser Politikerin auch eine andere Sache: Dass die Lehrer in Rheinland-Pfalz keinen Anspruch auf Dienstlaptops haben. „Für jedes Unternehmen gilt, dass es seinen Mitarbeitern die notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung stellen muss, bevor es sie ins Home-Office schickt“, sagt die Wormser Abgeordnete. „Für die Lehrer ist das Land der Arbeitgeber“. Und von diesem verlangt Lohr nun Besserung: „Im Jahr 2020 sollte ein Dienstlaptop zur Grundausstattung eines Lehrers gehören, einschließlich der notwendigen Software für Videokonferenzen oder auch zum Datenschutz.“ Aus verschiedenen Gesprächen mit den Wormser Schulen hat Lohr bestätigt bekommen, dass Lehrer ihre privaten Geräte für den dienstlichen Gebrauch nutzen und sich insbesondere bei technischen Problem, Datensicherung sowie einheitlicher Software alleine gelassen fühlen. Klarheit will Lohr bei der Laptop-Anfrage zudem nicht nur bei der Frage „wann?“, sondern auch darüber, welche Schulen wie viele Geräte für wen bekommen sollen und wie es um die technische Ausstattung bestellt ist. „Laptops sind die Schulranzen der Zukunft und sollten zur Grundausstattung eines Schülers, spätestens ab der weiterführenden Schule, gehören.“


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