Hintergrund
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     WORMS Aktuell sind von den insgesamt 50 in Worms ansässigen Hausärzten 21 Mediziner 61 Jahre und älter sowie 19 zwischen 51 und 60 Jahre. Demgegenüber stehen gerade einmal sieben Ärzte zwischen 41 und 50 Jahren sowie drei mit 40 Jahren und jünger gegenüber. Dies geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Stephanie Lohr (CDU) zur Hausarztsituation in der Stadt Worms hervor. Ferner ergab die Nachfrage der Christdemokratin, dass in den letzten fünf Jahren in Worms insgesamt 17 Hausärztinnen und Hausärzte aus der vertragsärztlichen Versorgung ausgeschieden sind. Im gleichen Zeitraum wurden in der Nibelungenstadt 13 hausärztliche Praxen geschlossen und 10 neu eröffnet.

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     WORMS „Kommunalpolitik ist die Wiege der Demokratie“, heißt es. Zum Ausruhen eignet sich diese Wiege freilich nicht: Die Herausforderungen sind breitgefächert und stellen längst nicht nur Politik-Einsteiger vor große Hürden. Praktische Hilfe hat nun eine Veranstaltung der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Worms gegeben.

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    WORMS/PFEDDERSHEIM Mit neuen Bike + Ride Anlagen am Wormser Hauptbahnhof und am Bahnhof Pfeddersheim will die Wormser CDU-Stadtratsfraktion diese Bereiche attraktiver für Radfahrer machen. Die Union will durch diese zusätzlichen, neuen Fahrrad-Abstellplätze erreichen, dass die Zahl der Pendler wächst, die mit ihrem Fahrrad zur Bahnstation fahren und dort in den Zug einsteigen - oder mit der Bahn kommen. Die Christdemokraten fordern: Die Stadtverwaltung möge bei der Deutschen Bahn Bike + Ride Anlagen für den Wormser Hauptbahnhof und den Pfeddersheimer Bahnhof beantragen und hierzu alles Nötige in die Wege leiten.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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12.04.2019
„Wir erreichen gemeinsam mehr!“
MIT-Kreisverbände Worms und Alzey-Worms schließen sich zusammen zum MIT-Regionalverband Worms-Alzey/ Iris Muth einstimmig zur Vorsitzenden gewählt / „Vernetzung voranbringen“
WORMS/ALZEY Die beiden Mittelstandsvereinigungen der CDU im Kreis Alzey-Worms, die MIT Worms und die MIT Alzey-Worms, haben sich zusammengeschlossen zum MIT Regionalverband Worms-Alzey. „Wir wollen künftig als größere Einheit gemeinsam mehr erreichen!“, erklärte Iris Muth, die einstimmig zur Vorsitzenden des neuen Verbands gewählt wurde und bisher schon Vorsitzende der MIT Worms war.
Iris Muth (1. Reihe, 2.von links) freut sich auf die gemeinsame Arbeit im neuen Vorstand mit Johann Nock, Oliver Eberhard, Alois Lieth, Hannelore Reis, Thomas Dick und Björn Krämer (von links). Foto: Karin Flesner
„Mein Herz gehört dem Mittelstand!“, sagte Muth, die auch ihre Kandidatur für den Wormser Stadtrat bei der Kommunalwahl im Mai unter diesen Leitsatz stellt. „Ich will Ansprechpartnerin für die Wirtschaft, für den Mittelstand in Worms sein!". Muth ist auch derzeit Mitglied des Wormser Stadtrats. Sie ist aufgewachsen mit einem Vater, der Unternehmer war, und sei auch später durch ihre Heirat eines Unternehmers immer mit dem Mittelstand verbandelt geblieben, erklärte sie. „Dem Mittelstand gehörte und gehört die Zukunft!", beschreibt sie ihr Credo. Als stellvertretende Vorsitzende wurden einstimmig Björn Krämer und Alois Lieth gewählt. Schriftführer ist Thomas Dick. Als Beisitzer komplettieren den Vorstand Hannelore Reis, Oliver Eberhard, Johann Nock und Theo Cronewitz. Der Sitz der neu gegründeten MIT Worms-Alzey ist Worms. Einer der ersten Gratulanten war der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler, der selbst der MIT angehört. Er begrüßte den Zusammenschluss: „Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion im Kreis ist gut aufgestellt“, lobte er und wünschte eine innovative, gute und zielführende Zusammenarbeit. Muth sagte, der MIT-Regionalverband werde künftig zu lokalen Themen gemeinsam Stellung beziehen und gemeinsam Veranstaltungen ausrichten. „Es geht darum, die Wirtschaft zu stützen – in Worms wie im Landkreis Alzey Worms“, betonte Muth. In dem neuen, größeren Zusammenschluss sei es künftig leichter, an einem Strang zu ziehen. Gemeinsame Interessen seien ganz klar vorhanden. Denn Wormser Unternehmen investierten beispielsweise auch in Alzey und umgekehrt. Auch einen schnelleren Informationsfluss verspricht sich Muth vom neuen MIT-Regionalverband. „Das ist wichtig, um die Chancen der wirtschaftlichen Entwicklung im Auge zu behalten.“ Inhaltlich gehe es darum, das Grundsatzprogramm , das der MIT Bundesverband unter dem Titel „Deutschland kann mehr“ aufgestellt hat, auf der lokalen Ebene umzusetzen. Dass dies gelingt, lässt schon einer der Wahlkampf-Slogans vermuten („Unser Worms kann mehr“), den sich die Wormser CDU für die Kommunalwahl auf die Fahne geschrieben hat. „Wir wollen außerdem neue Mitglieder gewinnen, insbesondere auch Start-up-Unternehmen“, erklärt Muth weiter. Es komme darauf an, den Wirtschaftsstandort in der Region zu festigen, auch wenn Gewerbeflächen knapper werden. Durch Firmenbesuche sollen Sorgen und Nöte der im Regionalverband ansässigen Unternehmen thematisiert und in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. „Wir wollen die Ansiedlung auch von kleinen mittelständigen Unternehmen unterstützen“, führt Muth weiter aus. Dabei könne die MIT unterstützen und ganz konkret helfen. Eine wichtige Funktion sei beispielsweise, Kontakte zu anderen Firmen im Verband herzustellen. Vor wenigen Monaten hatte man sogar den MIT-Bundesvorsitzenden, Dr. Carsten Linnemann, nach Worms holen können. Dieser hatte im Rahmen eines Unternehmerfrühstücks Fragen zu aktuellen Wirtschafts-Themen vor zahlreichen Interessierten beantwortet und Anregungen mit nach Berlin genommen. Regelmäßig - meist dreimal im Monat - hat die MIT Worms bislang Gespräche mit Einzelhändlern und Wirtschaftsinteressierten im Rahmen eines Frühstückstreffs organisiert. Dies soll nun auf die Regionalebenen gehoben und fortgeführt werden. „Es ist wichtig, solche Netzwerke aufzubauen und zu pflegen“, sagt Muth. Auch kleinere Unternehmen würden dabei nicht vergessen. „In Worms wie in Alzey wurde der Zusammenschluss sehr positiv aufgenommen“, freut sich Muth über die sehr gute Resonanz und ist sicher: „Im Landkreis gibt es immer noch viel unternehmerisches Potenzial, das wir ausschöpfen müssen!“. Wer die MIT einmal in einem ganz lockeren Rahmen kennenlernen möchte, der hat dazu am 17. Mai gute Gelegenheit. Dann findet ab 17 Uhr ein MIT- Feierabendtreff in der Braumanufaktur Sander ín der Weinsheimer Straße 67 in Worms statt. Interessierte sind willkommen.


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