Hintergrund
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    WORMS/MAINZ/BERLIN Der 19-jährige Marvin Schäfer aus Worms darf sich über ein dickes Lob von der CDU-Landesvorsitzenden und Bundesministerin Julia Klöckner freuen. Er hat das Nachwuchs-Förderprogramm der CDU Rheinland-Pfalz mit Bravour bestanden. „Marvin verfügt über ein herausragendes Grundwissen über politische Zusammenhänge und ein sehr gutes Ausdrucksvermögen", äußerte sich die CDU-Landeschefin zum Abschluss des Programms.

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    HORCHHEIM Handfeste Unterstützung zur Integrationsarbeit hat die CDU Horchheim/Weinsheim der IGS Nelly Sachs in Horchheim zukommen lassen. Dabei handelt es sich in erster Linie um gedruckte Form von Integrationshilfe, nämlich einen dicken Packen Unterrichtsmaterial, der ganz konkret für die Arbeit im Integrationsprojekt der Schule benötigt wird. Übergeben wurde das Päckchen von der Vorsitzenden der CDU Horchheim/Weinsheim, Monika Stellmann, sowie von Bärbel Felkel, Friedel Neubecker und Krimhilde Reichl von der Union.

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    noch immer bin ich überwältigt von der Stichwahl: Nach dem ersten Wahlgang und insbesondere nach der positiven Stimmung, die ich – wie viele andere auch – in den zwei Wochen vor der Stichwahl gespürt habe, hatte ich einen Wahlsieg für gut möglich gehalten. Dass dieser allerdings so deutlich ausfällt, hatte ich nicht erwartet. 73,1 Prozent der Wählerinnen und Wähler– und noch einmal rund 8000 Wormserinnen und Wormser mehr als am ersten Wahltag – haben ihr Vertrauen in mich gesetzt. Das ist ein Ergebnis, dass mich dankbar macht, aber auch mit großem Respekt erfüllt.

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    WORMS Mit 73,1 Prozent hat der Herausforderer, der Christdemokrat Adolf Kessel, die Stichwahl um das Amt des Wormser Oberbürgermeisters gegen Michael Kissel (SPD) klar für sich entschieden. Nach über 30 Jahren steht nun wieder ein Christdemokrat an der Spitze der Stadt.

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    HORCHHEIM/WEINSHEIM „Etwas anderes wäre mir doch als Heuchelei vorgekommen!“, begründete einst Konrad Adenauer, der Gründungskanzler der Bundesrepublik, warum er sich bei der entscheidenden Wahl zum Kanzler auch selbst gewählt hat. Adenauer hätte seine Freude gehabt bei der jüngsten Mitgliederversammlung der CDU Horchheim/Weinsheim. Denn die Vorstandsmitglieder hielten sich ausnahmslos alle an seinen Grundsatz – und wählten sich selbst mit. In diesem Sinne kam ein ganz besonders ehrliches Ergebnis im Weinsheimer Sportheim zustande: Mit dem Traumergebnis von 100 Prozent ist die Vorsitzende Monika Stellmann für die nächsten zwei Jahre wieder gewählt worden.

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28.02.2018
„Investoren brauchen in Worms mehr Planbarkeit, Bürger mehr Transparenz“
Designierter OB-Kandidat Adolf Kessel will alle mitnehmen um mehr für Worms zu erreichen / Ratsentscheidungen sollen wieder mehr Gewicht erhalten
WORMS „Wir wollen überzeugen!“ – so antwortete der designierte OB-Kandidat Adolf Kessel einer Journalistin auf die Frage: Setzen Sie denn auch darauf, dass die Wormser den jetzigen Amtsinhaber müde geworden sind? „Es wäre falsch, bei einer so wichtigen Entscheidung auf Müdigkeit beim Wähler zu setzen“, sagte Kessel, der auch Landtagsabgeordneter ist und Vorsitzender der Wormser CDU. Kessel war zuvor im Vorstand und im Kreisparteiausschuss der Union einstimmig als Wunschkandidat gewählt worden für das Rennen um das höchste Amt der Stadt. Am 18. April hat die Mitgliederversammlung der Wormser CDU das letzte Wort über Kessels Kandidatur und Kessel hofft auf ein ähnlich traumhaftes Ergebnis.
Adolf Kessel (Mitte/4.v.li) bei der Pressekonferenz zu seiner OB-Kandidatur. CDU-Fraktionssprecher Klaus Karlin (links neben Kessel): Adolf Kessel wird das Amt des OB ganz anders führen.
Er machte deutlich, dass er alle Wormser mitnehmen möchte, um gemeinsam mehr für Worms zu erreichen. Investoren brauchten eine bessere Planbarkeit, Bürger mehr Transparenz, sagte Kessel. Wer sich engagiere – sei es in seiner Funktion in der Verwaltung, im Ehrenamt oder anderswo – solle durch Eigenverantwortung mehr Anerkennung erfahren. Auch müssten Ratsentscheidungen wieder mehr Gewicht erhalten. „Jeder soll das Gefühl haben, dass er wichtig ist“, fasste Kessel seine Vision zusammen. Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin sagte: Der jetzige Amtsinhaber wirke auf die Handlungsfähigkeit „wie ein Flaschenhals“, den alle Entscheidungen erst einmal passieren müssten. „Das lähmt die Verwaltung“ – zumal auch Dinge betroffen seinen, etwa aus dem Baubereich, die streng genommen gar nicht in den OB-Bereich fielen. Falsch gesetzte Themen seien gar nicht so sehr das Problem, sondern der Umgang mit den Themen, fasste Karlin zusammen. Adolf Kessel werde das Amt des OB ganz anders führen. Karlin nannte etliche Beispiele, in denen der OB den Anstoß bei Planungen für wichtige Projekte versäumt habe. Die Verwaltung könne den vollendeten Fakten dann nur noch hinterherlaufen. Die Frage etwa, was auf dem Marktplatz gebaut werden darf, sei erst dann in die Diskussion gekommen, als von privater Seite Fakten geschaffen wurden. Auch bei mittelfristigen Projekten wie „Wohnen am Rhein“ oder das Gebiet „neues Westend“ werde keine Planung angestoßen. Kessel forderte eine verlässliche Prioritätenliste bei Schulbaumaßnahmen. . „Lehrer, Eltern und Schüler müssen wissen, wann ihre Schule dran ist“. Stattdessen passiere trotz Mehrheitsbeschluss im Stadtrat jahrelang nichts, sagte Kessel mit Blick auf den Abriss und Neubau der Elo-Turnhalle. Viele weitere Themen nahm er in den Blick, darunter Integration, stärkere Zusammenarbeit in Rheinhessen, Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze, Wohnraum, ÖPNV und Radwege. Adolf Kessel ist seit zehn Jahren Wormser Landtagsabgeordneter, seit 20 Jahren Ortsvorsteher in Rheindürkheim, ebenso lange Mitglied des Wormser Stadtrats und gehört seit fast 30 Jahren dem Rheindürkheimer Ortsbeirat an.


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