Hintergrund
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     WORMS/MAINZ Am 9. Oktober sind es genau 100 Tage, seit die neue Wormser Landtagsabgeordnete der CDU Stephanie Lohr heißt. Mitten in der aktuellen Legislaturperiode, die noch bis 2021 läuft, war die junge Politikerin am 1. Juli eingestiegen, genauer: nachgerückt für den langjährigen Abgeordneten Adolf Kessel, den die Wormser zu ihrem neuen Oberbürgermeister gewählt haben. Für Stephanie Lohr war es also buchstäblich eine Berufung, zumindest ein Ruf, der sie in den Landtag gebracht hat. Inzwischen ist sie dort voll angekommen.

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    CDU und SPD haben vor dem Wormser Lutherdenkmal in feierlichem Rahmen den „Worms-Plan“ unterzeichnet. „Das neue Worms“, wie auch der Titel des 35-Seiten starken Dokuments heißt, soll bürgernäher, kinderfreundlicher und transparenter werden. Der besondere Ort, an dem der Vertrag öffentlich unterschrieben wurde, steht in den Augen der Koalitionäre für Reformation, Umdenken und Überzeugungskraft – Begriffe, die symbolisieren sollen: Es geht um einen Neuanfang.

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    Unter folgendem Link/ im unteren Bereich dieses Beitrags kann der Worms-Plan im Wortlaut heruntergeladen werden.

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15.12.2017
Offen für Neues
Wormser CDU will mehr Menschen für politisches Ehrenamt motivieren / Junge Mitglieder gefragt / KPV lädt Fachmann ein / Vergleichsweise hoher Frauenanteil bei Wormser Union / Lob für Online-Aktivitäten
WORMS Wie motiviert man mehr Menschen für ein politisches Ehrenamt? Dieser Frage haben sich aus der Wormser CDU Mandatsträger, Fraktionsmitglieder und Vorsitzende der Ortsverbände und Vereinigungen intensiv gewidmet im DRK-Berufsbildungswerk, wohin die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) des CDU-Kreisverbands eingeladen hatte. „Eine starke Mitgliederbasis ist wichtig; wir brauchen – wie alle Parteien – vor allem noch mehr junge Mitglieder“, fasste die KPV-Vorsitzende Monika Stellmann die Ausgangslage zusammen.
Der CDU Worms ein Gesicht geben - auch dies waren Schlagworte, die in dem Seminar von Teilnehmern thematisiert wurden.
Der CDU Vorsitzende Adolf Kessel freute sich über die vielen Anregungen, die zusammen getragen werden konnten – zumal es auch Lob von außen gab. Als Fachmann hatte die KPV den Mitgliederbeauftragten der CDU Rheinhessen-Pfalz, Frank Hoffmann, eingeladen. Dieser brachte interessante Zahlen mit: Im Bundesgebiet konnte demnach in den letzten Monaten in der Union endlich der Mitgliederschwund gestoppt werden, unter dem seit Jahren alle etablierten Parteien leiden. In der Wormser Mitglieder-Statistik stellte der CDU-Experte den vergleichsweise hohen Frauenanteil positiv heraus. „Sie liegen vier Prozent über dem Bundesdurchschnitt der Union und drei Prozent über dem des CDU-Bezirks“. Knapp jedes dritte CDU-Mitglied in Worms ist demnach weiblich. Viele Ideen für konkrete Projekte, darunter auch neue Veranstaltungsformate, nannte Hoffmann. „Ich habe zwar kein Patentrezept“, sagte er, „aber ich habe Rezepte“. In dem Seminar ging es auch darum auszuloten, welche davon in Worms funktionieren können. Umgekehrt nahm der Mitglieder-Beauftragte auch Vorbildliches aus der Wormser CDU für andere Verbände mit in seine Arbeit auf. So informierte er sich beispielsweise bei Heiner Fürst und Dr. Klaus Werth über die von drei Wormser CDU-Ortsverbänden gemeinsam gestemmte Großveranstaltung „Pfrimm in Flammen“. Lob gab es von Hoffmann auch für die Online-Aktivitäten des Kreisverbands: „Auf Facebook habe ich gesehen, dass Sie Ihre Seite regelmäßig aktuell halten“. Die Wormser CDU will künftig noch deutlicher machen, dass man als Mitglied ganz dicht dran ist an Entscheidungen und Informationen, dass man gefragt ist und sich in vielfältiger Weise einbringen kann. Viele konkrete Vorschläge kamen aus der Mitte der Teilnehmer. Die Beigeordnete Petra Graen und Raimund Sürder beispielsweise regten mehr offene Fraktionssitzungen an. Jakob Weiler überlegte, wie sich die Reichweite des Facebook-Auftritts der Wormser CDU erhöhen lässt. Einig war man sich darüber, dass Fingerspitzengefühl angesagt ist bei der Mitgliederwerbung, auch wenn diese intensiviert werden soll, wofür Hans-Peter Weiler und Monika Stellmann anschauliche Beispiele brachten.


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