Hintergrund
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    WORMS-HEPPENHEIM „Weiter steigern lässt sich das eigentlich kaum noch von uns!“, sagt der Vorsitzende der CDU Worms-Heppenheim und strahlt über das ganze Gesicht. Sein Blick schweift über die Menschenmenge, die sich dicht an dicht im Hof der Familie Zechner tummelt beim Kürbisfest, zu dem die CDU Heppenheim eingeladen hat. Es sind Hunderte Gäste – so viele, dass OB-Kandidat Adolf Kessel bei dieser Veranstaltung gar nicht von Tisch zu Tisch ziehen muss, um das Ohr nah an die Sorgen, Wünsche und Anregungen der Wormser zu bekommen. In dem bunten Treiben wird Kessel bei strahlendem Oktober-Sonnenschein immer wieder gegrüßt, angesprochen, in ein Gespräch verwickelt.

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    WORMS „Wir haben den OB zum Jagen tragen müssen!“, sagt CDU Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin mit Blick auf die jüngsten Ankündigungen von OB Michael Kissel, sich dem Thema Radwegeverbesserungen annehmen zu wollen. Zufrieden ist die Union mit dieser Absichtserklärung jedoch bei weitem nicht. „Es fehlen die Taten!“, heißt es bei der Union. Nach wie vor komme der OB nicht in die Puschen. Dr. Karlin: „Der OB scheint zwar nun mit in die Pedale zu treten – tatsächlich hat er dabei aber den Leerlauf eingelegt.“

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    HERRNSHEIM Auch wenn die Kommunalwahl in Worms erst im kommenden Jahr stattfindet: Das Warmlaufen hat bei der Wormser CDU jetzt schon begonnen – wie bei guten Sportlern wird lange vorher trainiert. Um gut vorbereitet zu sein für ein kommunales Mandat, haben sich nun knapp 20 Teilnehmer aus der Wormser Union in einem Seminar, das im Herrnsheimer Landgasthof Sandwiese stattfand, intensiv mit Frage beschäftigt: Was sind die Erfolgsfaktoren für alle diejenigen, die gewählt werden wollen?


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    MAINZ/WORMS/RHEINDÜRKHEIM Pauline Rink ist Schülerin der 9. Klasse des Wormser Gauß-Gymnasiums. Eigentlich. Denn für zwei Wochen hat sie die Schulbank gegen einen Platz in der Politik getauscht. Ihren Chef hat sie sich dabei ganz gezielt ausgesucht und sich um ein Praktikum beim Landtagsabgeordneten Adolf Kessel beworben.

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     HORCHHEIM Mit einem großen, bunten Strauß haben die Teilnehmerinnen der Frauen Union (FU) den OB-Kandidaten Adolf Kessel empfangen. Der Strauß, über den sich Kessel sehr freute, bestand jedoch nicht etwa aus Blumen, sondern aus spannenden Themen. Kessel griff diesen Strauß sehr gewissenhaft auf: Rund zwei Stunden widmete er sich den Anliegen, die von den Aktiven der Frauen Union eingebracht wurden im Rahmen des Frauenfrühstücks, zu dem die FU-Vorsitzende, Michaela Langner, in die Horchheimer Scheune eingeladen  hatte. Begleitet wurde Kessel auch von Ehefrau Ramona. 

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    WORMS Dicke Bretter gebohrt hat der Landtagsabgeordnete und OB-Kandidat Adolf Kessel bei seiner Zuhör-Tour in der Schreinerei Klotz in Worms. Eingeladen hatte die Mittelstands-Vereinigung der CDU (MIT).

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    RHEINDÜRKHEIM Zuhören statt Reden schwingen – unter diesem Leitsatz hat die Zuhör-Tour von OB-Kandidat Adolf Kessel auch in Rheindürkheim gestanden, dem Ort, in dem Adolf Kessel Ortsvorsteher ist. Auf der Dachterrasse des Hessischen Hofes mit Blick auf den Rhein, wohin die CDU Rheindürkheim eingeladen hatte, mussten immer mehr Stühle und Tische beigeschafft werden, um den Interessierten Platz zu bieten.

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    HEPPENHEIM Die CDU Worms-Heppenheim bittet zu Tisch: Im Rahmen der Zuhör-Tour des OB-Kandidaten Adolf Kessel hat die Union zu Weck, Worscht und Woi in die Sänger-Halle eingeladen. Den Geschmack der Heppenheimer hatten Kessel und die Christdemokraten damit offenbar genau getroffen. Der Vorsitzende der CDU Worms-Heppenheim, Sebastian Kerber, freute sich über die große Resonanz: Dutzende waren der Einladung gefolgt zu der Veranstaltung, bei der es natürlich nicht in erster Linie ums Essen und Trinken, sondern vor allem ums Reden ging – während Adolf Kessel zuhörte und sich wichtige Punkte in seinen Block notierte.

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    HORCHHEIM Wie bei allen Terminen der „Adolf Kessel hört zu“-Reihe, die der OB-Kandidat in diesen Tagen bei seiner Tour durch die Wormser Vororte absolviert, beantwortete Kessel beim Bürgerfrühstück in Horchheim, zu dem die CDU Horchheim/Weinsheim und Adolf Kessel eingeladen hatten, nicht einfach nur Fragen oder gab Ratschläge. Im Gegensatz zu den Bürgersprechstunden, die Kessel als Landtagsabgeordneter oder als Rheindürkheimer Ortsvorsteher regelmäßig abhält, zog Kessel mit Block und Stift von Tisch zu Tisch, schrieb mit und hörte einfach nur zu.

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    IBERSHEIM „Wir fühlen uns abgehängt“, „Wir werden wie ein Stiefkind behandelt“, „Wir bekommen die Politik nur aus der Zeitung mit, können aber hier vor Ort nichts entscheiden“. Solche Aussagen hat OB-Kandidat Adolf Kessel bei seiner „….hört zu-Tour“ sehr ernst genommen. Die Veranstaltung in der Gemeindehalle im kleinsten Wormser Vorort hatte starken Zulauf. An voll besetzten, großen Tischgruppen saßen die Besucher. Viele wollten ihre Meinung kundtun und Themen vorbringen, die ihnen in Ibersheim wichtig sind.

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    WORMS Eine Menge Leute stehen hinter Adolf Kessel – das hat die Auftaktveranstaltung zum OB-Wahlkampf auch bildhaft gezeigt. Auf der Bühne im Lincoln-Theater wurde es ziemlich schnell voll rings um Adolf Kessel und Ehefrau Ramona, die sich sonst bei politischen Auftritten gern zurück hält, diesmal aber dabei war. Viel hatte es dazu nicht bedurft, um das Gedränge in Gang zu bringen: eine locker vorgetragene Einladung für ein gemeinsames Foto hatte genügt. Viele wollten sich gemeinsam mit dem OB-Kandidaten neben das druckfrische Plakat – Motto „Unser Worms kann mehr“ – für ein Foto aufstellen.

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22.05.2017
Iris Muth wird neue MIT-Vorsitzende
Wormser Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) wählt neuen Vorstand / Klare Ziele / Muth: Brauchen mehr Mittelständler und eine schuldenfreie Stadt
WORMS Die Wormser Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Union (MIT) hat eine neue Vorsitzende: Iris Muth, die einmütig gewählt wurde. Die neue MIT-Chefin ist auch in der Stadtratsfraktion und im Vorstand des CDU Kreisverbands aktiv und stammt selbst aus einem kleinen mittelständischen Unternehmen. Sie löst Günther Nagel ab, dessen Namen seit rund 20 Jahren eng mit der MIT in Worms verbunden ist, der nun aber nicht mehr zur Wahl angetreten war. Mit dem klaren Ziel, dass Worms mehr Mittelständler anziehen und dazu attraktive Standortbedingungen bieten muss, hat die umtriebige Unionsfrau, den neuen Vorstand auf eine gute Zusammenarbeit eingeschworen.
Iris Muth: Der Mittelstand ist der wichtigste Jobmotor der Republik.
Zur Seite stehen Iris Muth die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Johann Nock und Annette Nagel-Rolzhäuser. Den Vorstand komplettieren Theo Cronewitz, Alois Lieth, Thomas Dick und Oliver Eberhard. Der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler, der Landtagsabgeordnete und CDU Vorsitzende Adolf Kessel und der Bezirksvorsitzende der MIT, Lukas Spiegel, waren bereits während der Wahl vor Ort und gratulierten Iris Muth und dem neuen Team. Die beiden Abgeordneten dankten Günther Nagel mit einem kleinen Geschenk dafür, dass dieser die MIT so viele Jahre in Worms repräsentiert hat – ein Dank, dem sich Iris Muth direkt anschließen konnte. Nagel würdigte viele Mitstreiter, die ihn während seiner langen Amtszeit unterstützt haben, und hob einige namentlich hervor, darunter Heinrich Seibert, Jürgen Büttel, Thomas Lehmann, Theo Cronewitz, Gernot Weber, Hans-Joachim Findeisen und Annette Nagel-Rolzhäuser. Auch die im letzten Jahr hinzu gekommene Iris Muth vergaß er nicht. Muth betonte, der Mittelstand sei der wichtigste Jobmotor der Republik. Ähnlich hatte sich auch Nagel geäußert in einem langen Bericht, in dem er auf die letzten 18 Jahre der MIT in Worms zurückblickte. Laut aktueller Zahl des MIT Bundesverbands sind 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in kleinen und mittelständischen Betrieben tätig. „Der Mittelstand ist die Zukunft der deutschen Volkswirtschaft und Jobmotor Nummer eins“, fasste Muth zusammen. Es sei deshalb sehr wichtig, den Mittelstand auch in Worms und Rheinhessen zu stärken. „Wir benötigen dringend mehr Mittelständler und eine schuldenfreie Stadt“, forderte die neue MIT-Frontfrau. Muth erklärte, niedrige Steuern seien entscheidend, damit sich auch kleinere Mittelständler ansiedeln, die dann wieder Arbeitsplätze und Steuern brächten. Zudem müssten in Worms neue Gewerbegebiete entwickelt werden, auch wenn die Ausgangslage dazu sehr schwierig sei. „Meine Vision ist ein Technologie-Park, der Arbeitsplätze und Kaufkraft in die Stadt bringt“, regte sie an, mit Blick auch auf den Stadtrat, langfristige Pläne zu entwickeln. Die MIT versteht sich als die innerparteiliche Interessenvertretung der Unternehmer, Selbständigen und Freiberufler in der CDU. Mit ihren bundesweit 25000 Mitgliedern gilt die Vereinigung als der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland.


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