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02.01.2012

Junge Union lud zur Begegnung mit Kevin Paul ein

Mehrfacher Schwimm-Weltrekordhalter in Worms / „Man kann, wenn man nur will“

kevin paul

JU-Kreisvorsitzende Marion Hartmann, Schwimm-Weltmeister Kevin Paul, Sportdezernent Hans-Joachim Kosubek und Poseidon Vorsitzender Manfred Pfeiffer (v.links).

WORMS Man kann, wenn man nur will. Diesen Grundsatz verkörpert Kevin Paul, ein Sportler der trotz Behinderung zum sportlichen Welt-Erfolg gelangte. Er hält mehrere Weltrekorde, hat bei den Paralympics 2008 für Südafrika im 100 m Brustschwimmen Gold gewonnen und ist dennoch auf dem Boden geblieben. Die Junge Union Worms hat in der Nibelungenstadt zur Begegnung mit ihm eingeladen – zur Freude zahlreicher Fans, die ihr Idol, „Nemo“, in der Gaststätte Poseidon persönlich treffen konnten.  

Momentan trainiert er für die Paralympics, die im kommenden Jahr in London stattfinden. Nach der Begrüßung durch den Sportdezernenten Hans-Joachim Kosubeck und den Vorsitzenden des Schwimmclubs Poseidon Manfred Pfeiffer zog Kevin Paul die rund 70 Gäste  in der Gaststädte des Poseidons mit seiner charmanten Art in seinen Bann. Nach der Veranstaltung posierte er für zahlreiche Erinnerungsfotos und verteilte Autogramme. „Kevin Paul konnte den Anwesenden einen Einblick in sein Leben geben und hat ihnen Denkenanstöße mit auf den Weg gegeben“, erklärte die Kreisvorsitzende der Jungen Union Worms Marion Hartmann. Selbst im Urlaub, den er hier bei seiner Familie verbringt, trainiert er täglich. Hier gilt auch der Dank dem Gesundheitszentrum Stimmel und dem Westendbad Frieß.
In seinem Vortrag ging Kevin Paul auf verschiedene Aspekte ein, thematisierte seine Behinderung, seinen Trainingsablauf und seine Lebenseinstellung. Im Anschluss wurden viele sportliche aber auch persönliche Fragen an ihn gestellt. Wie sieht bei einem Spitzensportler ein normaler Tag aus? Was macht er unmittelbar vor dem Wettkampf? Was geht ihm unmittelbar vor dem Start durch den Kopf? Muss man sich warm schwimmen?
Kevin Pauls Botschaft: „Seid glücklich mit dem, was ihr habt". Er reise viel durch die Welt, berichtete er, daher könne er auch sagen: Verglichen mit den meisten anderen Menschen auf der Welt "geht es uns allen gut". Jedoch sei auch jeder seines Glückes Schmied.